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"Die Jünger des Buy Nothing Day"

Auch wenn der Buy-Nothing-Day nicht wirklich was mit Kommunikationsguerilla zu tun hat (allenfalls, dadurch, dass die im KG-Buch kritische portraitierte Adbusters-Gruppe bzw. - Zeitschrift sich dieses Themas alljährlich Ende November in den USA anlässlich des nationalen Thanksgiving-Einkauftages widmet) lässt sich das Thema in Deutschland und Österreich offensichtlich nicht ganz umgehen.
buynothingday1
Das sind die Bekenntnisse und Alpträume einer Mittelklasse, die weder ein politisch sinnvolles strategisches Ziel umreißen noch wirklich emanzipatorisches Gedankengut anbieten. Das gilt auch für so merkwürdige Aktionsaufrufe à la „Werde kein Millionär“ wie sie in diesem Weblog auch schon plaziert worden sind.

Bezeichnend ist deshalb ein Bericht aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (28.11.2004) über die „Die Jünger des BND“ - nein, nicht des Pullacher BND, vielmehr über jenen Reverend Billy, der in New York den Einkaufswütigen sein „Kinder! Bereutet. Stoppt das verdammte Shopping!“ im Namen seiner „Church of stop shopping“ entgegenschmettert. Die gewählte Symbolik ist bezeichnend und vermutlich wenig selbstironisch gedacht. So erscheint es wenig verwunderlich, in welchem Gewand sich hier an die kaufwütigen Schäfchen gewandt wird und schließlich transportiert eine solch vermutlich ironisch gemeinte Aktion auch eine unausgesprochene Wahrheit, ein Stück unfreiwilliges Bekenntnis in der Verkleidung der Kritik: Man glaubt daran oder auch nicht. Und wie das mit dem Glauben halt so ist, eröffnet das keinen Raum für weitergehende Kritik an der kapitalistischen Produktionsweise. Es wird auch an das schlechte Gewissen appelliert, die anderen dürfen nicht usw.
Allerdings wäre die FAZ nicht die FAZ, wenn sie selbst diesen Sachverhalt, dass in den USA ein Schauspieler die gute Sache vertritt und hierzulande eben gläubige Jünger dieser Fake-Kirche unterwegs sind, nicht zur Verhöhnung nutzen könnte:

„Typisch deutsch. In Amerika sind die Konsumverweigerer schon einen Schritt weiter. Reverend Billy ist in Wirklichkeit kein Reverend, sondern Schauspieler. Und so scheint's ein Ökonom. Wenn bill Talen mal nicht sein Billy-Rolle zum besten gibt, sagt er Journalisten Dinge wie „Die amerikanischen Konsumenten sind außer Kontrolle“. Und zitiert das gigantische Außenhandelsdefizit der Amerikaner. Das macht selbt den Analysten von Goldman Sachs Sorge. Brauchen wir vielleicht mehr Buy Nothing-Tage im Jahr?“

Kein Mitleid. Die FAZ hat recht.

Und die von Banktip.de sind auch nicht auf den Kopf gefallen:

"Die unabhängige Finanzberatungsgesellschaft Plansecur rät das am heutigen „Buy Nothing Day“ eingesparte Geld in die Altersvorsorge zu investieren. Die Idee des in 80 Ländern begangenen „Buy Nothing Day“ ist es, an einem Tag des Jahres kein Geld für Konsumgüter auszugeben. Grund genug für die Kasseler Finanzberatungsgesellschaft Plansecur anderweitige Verwendungsmöglichkeiten aufzuzeigen. "
sum1 meinte am 3. Dez, 01:53:
FAZkes go home
was für ein schäbiges altlinkes besserwisser-gejammere ist denn das? dachte so etwas gibt es nur auf indymedia. ausgerechnet die kg-aktion die jetzt schon bei der breiten masse angekommen ist via der spiegel soll scheiße sein?

es gibt halt immer irgendwelche elite-revolutionäre denen das gemeine volk nicht radikal genug ist und die massenwirksame aktionen wie diese in den dreck ziehen.

offenbar hat die kg inzwischen genausowenig spaß an der guerilla wie ebay das die aktion "nichts zu versteigern" stoppte.

http://www.spiegel.de/netzwelt/politik/0,1518,329810,00.html

Mein Beitrag zum Buy Nothing Day
http://sum1.onreact.com/index.php?p=341 
contributor antwortete am 3. Dez, 10:48:
altlinke Jammerer haben kein zuhause
also der Punkt ist doch nicht, ob es eine massenwirksame aktion ist, ob es das "gemeine volk" ergriffen hat, auch nicht ob die kritik daran besserwisserisch ist (auf indymedia gibt es eh keine wirkliche linie, sondern wird die vielfalt der positionen repräsentiert, sondern was denn die buy-nothing-day-Aktionen in der Regel bewirken.
Schäbig an dieser Kritik ist vielleicht in Deinen Augen das Nichtteilen einer Euphorie, die glaubt das die Kaufverweigerung eine aufklärende Funktion haben kann. Meinetwegen. Das mag ja auch in dem einen oder anderen Fall zutreffen. Und es geht auch gar nicht um falsches oder richtiges Bewusstsein. Aber eine Frage müssen sich die "Jünger des BND" schon gefallen lassen (und es spricht viel für Eiferertum, wenn die Ambivalenzen des eigenen Handelns nicht in Rechnung gestellt werden).
In Zeiten von rapidem Sozialabbau, der Prekarisierung immer größerer Bevölkerungsschichten (als rot-)grünem Projekt, wenn zusehends immer mehr Menschen nicht mehr kaufen können, da passt so ein Tag doch nicht schlecht in die Landschaft.
Konsumverzicht ist doch derzeit nicht dysfunktional. Und dann haben wir doch erlebt, wie oft einstmals oppositionell inspirierte Projekte, plötzlich in eine ganz andere Richtung abdrifteten.
Ich gebe zu, unter bestimmten Bedingungen und für bestimmte soziale Gruppen kann so etwas mal Sinn machen. Aber heute?
Das andere "altlinke" Argument spare ich mir. Es wird aber nicht deshalb falsch, weil es marxistisch inspiriert ist. Die Konsumtionsebene zu kritisieren sollte mindestens einher gehen mit dem Blick auf die Produktionsebene. Aber das lassen wir hier mal, sonst würde ich hier selbst zu sehr old school-mässig argumentieren, was einen dann wieder zwischen alle stühle bringt. Aber heutzutage vielleicht der angemessene Platz, angesichts bornierten Marxisten und Lifestylekritikern.

Kurzum: Es erschließt sich mir nicht, welche hegemoniale Strategie hier mit Mitteln der KG in Frage gestellt wird.


PS. Und Kommunikationsguerilla zeichnet sich meines Wissens vor allem dadurch aus, dass sie situationen schafft, die nicht so einfach als protest zu identifizieren sind. 
sum1 antwortete am 3. Dez, 14:09:
nein
ich kann zu all dem eigentlich nur sagen, es stimmt nicht, etwa:

- indymedia

auf indymedia herrschte vor allem letztes jahr und 2002 fast ebenso ein sonores buy nothing-bashing.
http://germany.indymedia.org/2003/11/68372.shtml
einzig wahre kapitalismuskritiker haben da herablassend ihre großen theorien und aktions-befehle der art steal something day losgelassen.

ich war letztes jahr bei den veranstaltungen dabei und die steal something aktion beschränkte sich auf verschämtes hinlegen von anti-bnd flyern im foyer des roten salons. die verbalradikalen trauten sich nicht mal die flyer hochzubringen.

die anwesenden radikalen antikapitalisten ließen sich aber bereitwillig mit kaffee und kuchen versorgen, von den meist weiblichen aktivistinnen!
so war der bnd für sie vor allem konsumiere-gratis-tag auf kosten anderer.

dieses jahr gab es durch eine vielzahl von aktionen mehr berichte auf indymedia weswegen die betonfraktion ein wenig unterging.

dann,
die kritik ist schäbig weil sie sich nicht mal bemüht nachzuforschen ob sie tatsächlich berechtigt ist.
selbst die moderaten jugendlichen von narra haben bereits letztes jahr vom warenfetisch über produktionsbedingungen einen weiten bogen gespannt. und wer den zusammenhang von viel konsum = viel arbeit = viel unterdrückung nicht erkennt, der tut mir wirklich leid.

"In Zeiten von rapidem Sozialabbau, der Prekarisierung immer größerer Bevölkerungsschichten (als rot-)grünem Projekt, wenn zusehends immer mehr Menschen nicht mehr kaufen können, da passt so ein Tag doch nicht schlecht in die Landschaft."

dieser einwand kommt seit jahren immer wieder, so, daß er letztes jahr schon in der faq drin stand! bitte zuerst informieren dann kritisieren! das ist ja so als würde jemand linux kritiseren weil es keine fenster hat!

"- Wollt ihr mich verarschen? Ich habe jeden zweiten Tag unfreiwillig Buy Nothing Day!

Nein, im Gegenteil, der Buy Nothing Day ist eine Gelegenheit für Leute die genug Geld haben zu merken wie es denen geht die nicht genug haben. Auch richtet sich der Buy Nothing Day direkt gegen die Ausbeutung ärmerer Gegenden der Welt. Dort haben Menschen teilweise nicht nur Buy Nothing Day sondern längere Zeitspannen weil sie im Zuge der Globalisierung für unseren Wohlstand aufkommen müssen. "

"Die Konsumtionsebene zu kritisieren sollte mindestens einher gehen mit dem Blick auf die Produktionsebene."

ja was machen denn all die buy nothing aktiven denn? adbusters, narra, umsonstläden? wenn da eine/r mehr kritik an der kapitalakkumulation einbringen will so steht es allen frei...

"Und Kommunikationsguerilla zeichnet sich meines Wissens vor allem dadurch aus, dass sie situationen schafft, die nicht so einfach als protest zu identifizieren sind."

da würde ich wohl nochmalige lektüre des eigenen buches empfehlen. enorm viele aktionen sind darauf angelegt unmittelbar zu verwirren oder die aktion früh genug als aktion zu enttarnen damit sie ihre wirkung entfalten kann.

so war die ebay-aktion ein besonders gutes beipiel, die publicity dank spiegel war wie die erklärung nach dem unsichtbaren theater.

genauso revernd billy der virtuos als prediger fungiert. kg in bestform! 
contributor antwortete am 3. Dez, 15:27:
jetzt mal langsam
1. Indymedia ist mitunter ein großes Rauschen im Netz. Wir wissen alle, wer sich da auch zu Wort meldet und auch in welchem Tonfall. Aber: Das ändert nichts daran, dass offensichtlich unterschiedliche Einschätzungen darüber bestehen, was subversiv ist. Der Dissens ist doch festzuhalten und es wäre auch mal interessant, welche soziale Lage von AktivistInnen dazu führt, das eine oder andere zu favorisieren.

2. Ein Grundproblem bei KG ist doch, dass Du jeweils die Bedingungen Deiner Aktion reflektieren solltest. Und da genügt es eben nicht, die eigenen guten Absichten ins Feld zu führen, sondern den Kollateralschaden zu berücksichtigen und möglichst in Planung einzubeziehen.
Auch wenn die Kritik seit Jahren angeführt wird, wird sie dadurch nicht unberechtigt. Der Punkt wäre, ist sie falsch? Und das liegt m.E. nicht vor. Die Motive sind nämlich das eine - und die hegemonialen Umdeutungsmöglichkeiten das andere. Und mich persönlich erinnert es eben zu eindeutig an grüne Belehrungen über falschen Konsum, falsches Begehren usw.. Und wenn Du das Diskursfeld a la BND bespielst, hast Du eben das Problem, verschiedene Schichten der Rezeption zu erwischen. Und keine Gewähr, dass Deine Intention zum Tragen kommt.

3. Adbusters ist für mich kein Ausweis an Seriösität. Die haben zwar ein nettes Magazin, aber sie haben eine Vorstellung von Mediennutzung, die einem die Haare zu Berge stehen lassen. Auch die Vorstellung darüber wie Werbung angeblich funktioniert, macht sie mir nicht sympathischer. Wenn auch zugegeben sei, dass die Zeitschrift für das Subvertising wunderbare Vorlagen liefert.

4. Im übrigen finde ich eben yo mango viel spannender, weil die Entwertung der Marke, des Brands, sehr viel näher am zentralen Nerv des postfordistischen kapitalismus opereriert. Der FAQ überzeugt nicht. Aber da gibt es wahrscheinlich wirklich einen 'Dissens über die Arten der Adressierung. Ich wende mich nicht an Leute, die genug Geld haben, etwas zu merken, das ist meiner Erfahrung nach naiv. Aber ich gebe zu, dass in bestimmten sozialen Konstellationen eine solche Handlungsweise naheliegt. Doch richtig wird sie dadurch nicht.

5. So habe ich auch nicht behauptet, dass man im Rahmen des BND nicht KG-Aktionen machen kann, mitunter auch sehr gute, wie dazu auch Adbusters ab und zu in der Lage ist, keine Frage, aber der BND selbst ist keine KG-Aktion. Es sei denn man glaubt, dass die einfache Aufforderung etwas alltägliches, nämlich einzukaufen, nicht zu tun, wird schon als subversiv betrachtet werden kann. Da fände ich die Aufforderung vor dem Arbeitsamt, Leute kauft was/endlich/mich, zwar zynisch, aber erhellender.
Also auch vor einem Pelzwarenladen Flugblattverteiler zu positionieren und zu fordern: Kauft Pelze (Buy everything day) und die KonsumentInnen in den Kaufrausch treiben, das würde - wenn ich das Anliegen der BND-Jünger richtig verstanden habe, m.E. dienlicher sein., als die etwas schlichte Aufforderung: Buy nothing.
Wobei direktet Boykott-Aktionen auch Sinn machen könne, aber das ist nicht KG.

6. Es besteht also ein Kontroverse, die sich über Formkritik auch nicht einfach übertünchen lässt. Die "stillose" Kritik in Indymedia verärgert Dich, weil sie kein Niveau hat und wahrscheinlich hat sie das auch nicht. Aber das ist nicht der Punkt. Die Leute, die sich so äußern haben trotzdem ein Gespür dafür, dass zwischen ihren Lebensbedingungen und den Forderungen der BND-Jünger ein Widerspruch besteht. Aber die können halt kein Weblog betreiben, sind ziemlich pampig und kennen auch nicht die richtigen Argumente. Vermutlich kann man nicht sagen, die Einen oder die Anderen haben recht. Aber immerhin könnten diejenigen, die intellektuell dazu in der Lage sind, die Differenz zur Kenntnis zu nehmen. Good Luck beim Buy-Everything-Day 2005.

PS. Hier bloggen nicht die AutorInnen des Handbuches, sondern sehr unterschiedliche multiple Identitäten. 
sum1 antwortete am 3. Dez, 18:46:
distinktionsgewinn
ich kann nur bekräftigen, ich verstehe, aber ich bin nicht der meinung.

eher habe ich den eindruck, daß hier eher eine art hierarchie-getriebener abgrenzungsgedanke und distinktionsgewinn der ursprung der kritik zu sein scheint. das gilt ebenso für indymedia wie für diesen beitrag.

eine hierarchisierung im sinne adbusters ist schlechter als kg oder "wahrer antikapitalismus", die hier immer wieder durchscheint, betrachte ich als kontraproduktiv und als typisches merkmal der armchair-activists. tatsächliche aktivisten sind nämlich stets darum bemüht größtmögliche koalitionen zu bilden mit verwandten gruppen.

insofern ist die gegenüberstellung von so naheliegenden phänomenen und aktionsformen wie der von adbusters und kg absurd und um im linken slang zu bleiben "spalterisch" und "konterrevolutionär".

zu der hier bemühten zwangsdifferenzierung:
der buy nothing day tritt oftmals als direkte kg-aktion zutage. wenn etwa "nichts" verkauft wird, als produkt, es sogar werbespots für "nichts" gibt, eine verpackung auf der "nichts" als markenname da steht oder wie dieses jahr "0 Euro AKTION" auf den plakaten prangt, so finden sich also darin meherere methoden der kg zusammen.


solange unterschiede statt gemeinsamkeiten betont werden wird es nie was mit einer gerechtereren gesellschaft. auf ähnliche weise funktioniert übrigens strukturell der rassismus. die anderen sind anders also sind wir besser verkürzt formuliert.

und wenn hier verschiedene multiple identitäten sich zu wort melden, dann ist doch wenigstens zu erwarten, daß sie dieses buch kennen und nicht ohne basics in die diskussion eintreten.

luxus und verschwendung sind nicht per se ein erstrebendes ziel.
wenn zurückhaltung von politikern gefodert wird, so muß diese rekontextulaiert werden, nicht aber "unsererseits" aufgegeben werden. 
contributor antwortete am 4. Dez, 00:10:
o.k. 1:1
Sehr schöne Replik.

Aber:

1. Ich habe nicht bezweifelt., dass beim BND KG-Methoden zur Anwendung kamen und kommen. Der Punkt ist, dass der BND als politisches Ziel das Problem darstellt. Man kann zu jedem und allen vermutlich gute Aktionen machen (KG- und mannchesmal ist es ja sinnvoller, dies zu lassen); insofern wären diese beiden Dinge analytisch zu trennen. Die Aktionen mögen auch gut und gelungen sein. Aber die Forderung ist es, die kann nicht per se mit einer Methode der politischen Aktionen kurzgeschlossen werden.

2. Distinktion - das ist Dein Punkt, weil das in vielen Fällen zutrifft. Und wahrscheinlich auch in unsern beiden Fällen

3. Nur, ein Dissens muss nicht zwangsläufig spalten, sondern kann ja auch der Ausgangspunkt für Kooperation sein. Dann, wenn nämlich jeder weiss, was er will bzw. nicht will. Und vermutlich ließen sich auch viele andere Gemeinsamkeiten finden, man muss ja keine Glaubensbekenntnis draus machen ...

4. "Armchair", das lässt sich strukturell als Argument kaum widerlegen, wer sich dagegen verteidigt hat schon verloren ;-) das würde ich nun als "schäbig" bezeichnen ;-)

5. Bei Rassismus widerspreche ich, weil nicht die Distinktion oder das Vorurteil der Punkt ist, sondern die damit verbundene Möglichkeit der Machtausübung - schließlich hindert Dich niemand von Indymedia, Dein Ding durchzuführen.

6. dein punkt zu luxus und verschwendung.
aber protestantismus ist auch nicht meine sache. Vermutlich gibt es hierzu nicht ein richtig oder falsch; es kommt auf den kontext an; gegenüber den altlinken würde ich wahrscheinlich auch so provozieren, wie Du, bloss im hegemoialen kontext finde ich das falsch, weil es einen anderen diskurs munitioniert.
Und die von Dir ja auch geforderte differenzierung und rekontextualisierung sehe ich nicht wirklich. Aber vielleicht ist das auch nur meinem Distinktionsbedürfnis geschuldet.- aber ich finde einfach, es gibt bessere forderungen, für den man unseren verstand nutzen kann. 
 

twoday.net AGB

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