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Graffiti

Thomas Northoff (Österreichisches GraffitiArchiv f. Literatur, Kunst und Forschung) hat den Artikel Wort-Graffiti. Texturen migrantischer Jugendlicher im deutschsprachigen Raum publiziert.

Das Schweizer Fernsehen (SF, 11. Dezember 2008) berichtet über Probleme des "Graffiti-Künstler Naegeli (...) mit der Justiz" in Düsseldorf:

Polizei stoppt Sprayaktion des Schweizers
Der als «Sprayer von Zürich» bekannte Künstler Harald Naegeli ist in Düsseldorf wegen einer Sprüharbeit mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Als er ein Bürogebäude mit einem Graffito verzieren wollte, stoppte ihn ein Zeuge und rief die Polizei.

Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft bestätigte entsprechende Medienberichte. Seine Verteidigung «Das ist Kunst!» half dem 69-Jährigen nichts.

Wegen der Sprüherei an einem Oktobermorgen wird nun wegen Sachbeschädigung ermittelt. Angeblich hat sich der Künstler aber inzwischen mit dem Hausbesitzer geeinigt und will die abstrakten Linien seines Graffitos wieder entfernen lassen.


der ganze Beitrag

Im Weblog Dataloo finden sich mehrere Vorlagen für eine Schablone, die einen hübschen Kommentar zur aktuellen sicherheitspolitischen Lage darstellt:



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web.de, 22.06. 2006 über Banksys Graffiti-Eskapaden:

Ungewöhnliche Kunst am Bau
London - Ein erboster Ehemann, im Hintergrund eine Ehefrau im BH und ein Liebhaber, der nackt aus dem Fenster hängt - in der englischen Stadt Bristol sorgt derzeit eine ungewöhnliche Form der Kunst am Bau für verwunderte Blicke.

Banksy

Der britische Graffiti-Künstler Banksy hat in der Innenstadt die täuschend echte Szene eines Ehebruchs an eine Häuserwand gemalt. Während der Ehemann suchend aus dem Fenster blickt, kann sich der Liebhaber nur noch mit einer Hand festhalten. Mit der anderen Hand bedeckt er mühsam seine Scham.

Die Stadtverwaltung muss nun entscheiden, ob das Gemälde bleiben darf. Dazu müsse geklärt werden, ob es sich um Kunst oder Graffiti handele, sagte ein Behördensprecher der BBC. Zugleich kündigte er an, dass die Bevölkerung ein Mitspracherecht bekommen soll. "Wir wollen von den Anwohnern wissen, was sie davon halten."

Der aus Bristol stammende Graffiti-Künstler Banksy (31) hat schon mit einigen ungewöhnlichen Aktionen auf sich aufmerksam gemacht. Mehrfach hängte der selbst ernannte "Kommunikationsguerilla" seine Arbeiten ungefragt in großen Museen auf. Meist wurde dies erst nach einigen Wochen bemerkt.

aber irgendwie auch wie graffiti.

Es gibt einige Leute, die mit Selbstgestricktem im öffentlichen Raum intervenieren. So werden verschiedene Statuen, Verkehrsschilder und Überwachungskameras mit formschönen und farbenfrohen Mützchen, Schals und Überziehern versorgt.

unter

//www.myspace.com/knittaplease

//www.knittaplease.com/Home.html

gibt es mehr.

Interview in Malmoe (28/2005) mit den Herausgebern des ersten österreichischen "undergroundigen" Graffiti- und Streetart-Buchses:

SUBVERSIV zeigt unterschiedlichste Varianten der Modifizierung des öffentlichen Raums. Ingo Lauggas hat mit den Herausgebern Nr.23 und Nr.0815 gesprochen:

MALMOE: Wie kommt euer Buch an?

Nr.0815: Sehr gut: Am 23. Juli hatten wir unsere Release-Party, und innerhalb von einem Monat war schon die Hälfte weg. Das ist durchaus als Erfolg zu werten. Es gibt in Österreich trotz der überzogenen Repression sehr viele Newcomer in der Szene, die sich für Graffiti begeistern und sich mit der Materie auseinandersetzen.


Das ganze Interview

+++ Gesellschaft/ Frankreich: Geschichte der Pariser
Straßenkunst

In der französischen Libération (30.12. 2005) erzählen Stéphanie Lemoine und Julien Terral in einem Interview über den Zusammenhang von Graffiti und Straßenkunst:
"Es schien uns absurd, Straßenkunst weiterhin von Graffiti zu unterscheiden", meinen die beiden Autoren des Buches 'In Situ, ein Panorama der Stadt-Kunst von 1975 bis heute'. "Wir haben versucht, zu zeigen, dass es nicht auf der einen Seite die respektlosen und schmutzigen Tags gibt und auf der anderen die kreativen und ästhetischen Wandbilder." Im Übrigen "war die Pariser Szene nicht sehr beliebt, im Gegensatz zu den ersten New Yorker Graffitis. Vielleicht gibt es heute mehr Sprayer aus den Vorstädten als am Anfang, doch die ersten Graffiti-Sprayer waren mit einigen Ausnahmen, die Söhne des Großbürgertums oder der Intelligenz."

«In Situ, un panorama de l'art urbain de 1975 à nos jours»,
de Stéphanie Lemoine et Julien Terral, éditions Alternatives, 160 pp, 30 €.

Hier einige Links zu Texten auf indymedia anlässlich des Anti-Graffiti-Kongresses. In den Komentaren zu den Texten sind weitere Texte und Seiten verlinkt.

//de.indymedia.org/2005/04/111136.shtml
"AntiGraffitiKongress - mediale Vorbereitung"

//de.indymedia.org/2005/03/110522.shtml
"Anti-Graffiti-Kongress in Bln und Gegendemo"

//www.taz.de/pt/2005/02/17/a0300.nf/text.ges,1:
"Treffen der Saubermänner: Berlin wird für einen einzigen Tag die internationale Hauptstadt der Graffiti-Gegner" Artikel in der TAZ

//de.indymedia.org/2005/04/111757.shtml:
Film: Berlin, 7.4.05 - Demo gegen den 1. Internationalen Anti-Graffiti-Kongress
"Graffiti ist kein Verbrechen - Gegen die Kriminalisierung einer Jugendkultur!"

//de.indymedia.org/2005/04/111290.shtml
"Mit Hubschraubern gegen Streetart"

//de.indymedia.org/2005/04/111260.shtml
Antigraffittigipfel in Berlin von Reinhard Pelger von Radio Z Nürnberg

via Kreativer Straßenprotest

Wer Daten,Zahlen,Fakten,Entwicklungen kennen möchte und vor Informationen nicht zurückschrecht,die Material aus 300 Jahren umfassen kann unter "Ein Internet-Lehrbuch der Graffitiforschung" fündig werden.

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vienna6

In Streetart-Weblog findet sich nettes Material in Sachen Graffiti und Billboard Liberation

 

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