An der Uni Bremen wurden am 7. August Flugblätter verteilt, mit denen die Polizei dazu aufrief,
Informationen weiterzugeben, die zur Ergreifung von Mitgliedern der militanten gruppe führen könnten. Da sich ein Teil der Berliner Zelle dadurch verriet, dass Mitglieder "über die intellektuellen Fähigkeiten" verfügten, "die anspruchsvollen Texte der militanten gruppe (mg) zu verfassen" und dass ihnen "Bibliotheken zur Verfügung standen", die sie "unauffällig nutzen konnten" trachtete die Bremer Polizei mit den Flugzetteln nach einem ähnlichen Fahndungserfolg. Mitarbeiter und Studenten der Universität wurden auf dem Zettel dazu aufgerufen, Personen, auf die die obigen Merkmale und weitere Verdachtsmomente, wie die Teilnahme an G8-Protesten, zutreffen, an die Polizei oder die Unileitung zu melden.

Volker_Schlicht - am Donnerstag, 9. August 2007, 10:43 - Rubrik: Fake
neelix meinte am 9. Aug, 14:50:
erwischt
mist, ich bin verdächtig...
javra meinte am 10. Aug, 00:05:
Die Beschäftigung...
...mit Themen wie "Stadt- und Regionalentwicklung" sollte vielleicht generell verboten werden, dann würde so etwas nicht passieren.
neelix meinte am 10. Aug, 10:19:
Verboten...
...gehört ebenso der Zugang zu Bibliotheken und der Erwerb "intelektueller Fähigkeiten" (was auch immer das sein mag).
neelix meinte am 30. Aug, 12:58:
Früchte tragen
Zu dieser Aktion http://politblog.net/upload/aufruf.pdf wird inzwischen bundesweit aufgerufen.