Von dieser Abmahnung sollte kräftig Gebrauch gemacht werden:
"Sehr geehrte Damen und Herren,
wir sind von Herrn (...) mit der Wahrnehmung seiner Interessen betraut worden. Unser Mandat verwahrt sich mit Nachdruck gegen die von Ihnen implizit erhobene Behauptung, er sei »Deutschland«. Diese Behauptung ist nachweislich falsch. Die einschlägige staats- und völkerrechtliche Literatur lässt hieran keinen Zweifel. Auch der Umstand, dass unser Mandant qua Geburt, ohne dass dabei oder später sein Einverständnis eingeholt worden wäre, offenkundig mit der deutschen Staatsbürgerschaft ausgestattet worden ist, rechtfertigt nicht Ihre unzutreffende Unterstellung.
Des Weitern lehnt unser Mandant eine wie auch immer geartete Verantwortung für die Fahrweise eines Herrn Michael Schuhmacher, wohnhaft offenbar in Vufflens-le-Château, Schweiz, wie sie unserem Mandanten in Ihrer Kampagne aus uns völlig uneinsichtigen Gründen unterstellt wird, ausdrücklich ab.
Unser Mandant weist des Weitern darauf hin, dass »in seinen Kreisen« der Begriff »Deutschland« nicht bzw. überwiegend nicht mit positiven Attributen belegt wird. Dies gilt insbesondere auch für seine ausländischen Geschäftspartner und Bekannten. Auch wenn sich aus Ihrer Kampagne die Schlussfolgerung ableiten lässt, dass hier wohl kein Vorsatz unterstellt werden kann, sieht unser Mandant dennoch durch Ihre wiederholt und öffentlich erhobene Behauptung, er sei »Deutschland«, die Gefahr einer Schädigung seines Rufes als gegeben an.
Wir fordern Sie daher auf, die von Ihnen fälschlich und in aller Öffentlichkeit erhobenen Behauptungen in Bezug auf unseren Mandaten unverzüglich richtig zu stellen sowie mit sofortiger Wirkung von weiteren unqualifizierten und wahrheitswidrigen Äußerungen dieser Art abzusehen. Eine entsprechende Unterlassungserklärung, die wir vorbereitet haben und diesem Schreiben beifügen, senden Sie bitte mit Frist zum (...), 12:00 Uhr, rechtskräftig unterschrieben an uns zurück. Andernfalls behalten wir uns rechtliche Schritte gegen Sie vor. Ebenfalls behalten wir uns vor, Sie für unserem Mandanten bereits entstandene sowie noch entstehende Schäden ggf. zivilrechtlich haftbar zu machen.
Bitte erlauben Sie uns abschließend, die Verwunderung unseres Mandanten ob der Tatsache zum Ausdruck zu bringen, dass er von den Repräsentanten Ihrer Kampagne in aller Öffentlichkeit geduzt wird, obwohl er mit der Mehrzahl dieser Personen nicht persönlich bekannt ist und bei deren Gesamtheit wert darauf legt, dass - um hier seine Worte zu verwenden - »die guten Sitten, die auch in einem dunklen Flecken wie diesem ›Deutschland‹, das hier fortwährend angerufen wird, ja wohl immer noch gelten sollten, und damit auch ein bisschen gottverdammte Distanz und Höflichkeit, von Manieren ganz zu schweigen, gewahrt bleiben«. Lassen Sie ab von Ihrem schändlichen Tun!
Mit freundlichen Grüßen"
Via Kutter
"Sehr geehrte Damen und Herren,
wir sind von Herrn (...) mit der Wahrnehmung seiner Interessen betraut worden. Unser Mandat verwahrt sich mit Nachdruck gegen die von Ihnen implizit erhobene Behauptung, er sei »Deutschland«. Diese Behauptung ist nachweislich falsch. Die einschlägige staats- und völkerrechtliche Literatur lässt hieran keinen Zweifel. Auch der Umstand, dass unser Mandant qua Geburt, ohne dass dabei oder später sein Einverständnis eingeholt worden wäre, offenkundig mit der deutschen Staatsbürgerschaft ausgestattet worden ist, rechtfertigt nicht Ihre unzutreffende Unterstellung.
Des Weitern lehnt unser Mandant eine wie auch immer geartete Verantwortung für die Fahrweise eines Herrn Michael Schuhmacher, wohnhaft offenbar in Vufflens-le-Château, Schweiz, wie sie unserem Mandanten in Ihrer Kampagne aus uns völlig uneinsichtigen Gründen unterstellt wird, ausdrücklich ab.
Unser Mandant weist des Weitern darauf hin, dass »in seinen Kreisen« der Begriff »Deutschland« nicht bzw. überwiegend nicht mit positiven Attributen belegt wird. Dies gilt insbesondere auch für seine ausländischen Geschäftspartner und Bekannten. Auch wenn sich aus Ihrer Kampagne die Schlussfolgerung ableiten lässt, dass hier wohl kein Vorsatz unterstellt werden kann, sieht unser Mandant dennoch durch Ihre wiederholt und öffentlich erhobene Behauptung, er sei »Deutschland«, die Gefahr einer Schädigung seines Rufes als gegeben an.
Wir fordern Sie daher auf, die von Ihnen fälschlich und in aller Öffentlichkeit erhobenen Behauptungen in Bezug auf unseren Mandaten unverzüglich richtig zu stellen sowie mit sofortiger Wirkung von weiteren unqualifizierten und wahrheitswidrigen Äußerungen dieser Art abzusehen. Eine entsprechende Unterlassungserklärung, die wir vorbereitet haben und diesem Schreiben beifügen, senden Sie bitte mit Frist zum (...), 12:00 Uhr, rechtskräftig unterschrieben an uns zurück. Andernfalls behalten wir uns rechtliche Schritte gegen Sie vor. Ebenfalls behalten wir uns vor, Sie für unserem Mandanten bereits entstandene sowie noch entstehende Schäden ggf. zivilrechtlich haftbar zu machen.
Bitte erlauben Sie uns abschließend, die Verwunderung unseres Mandanten ob der Tatsache zum Ausdruck zu bringen, dass er von den Repräsentanten Ihrer Kampagne in aller Öffentlichkeit geduzt wird, obwohl er mit der Mehrzahl dieser Personen nicht persönlich bekannt ist und bei deren Gesamtheit wert darauf legt, dass - um hier seine Worte zu verwenden - »die guten Sitten, die auch in einem dunklen Flecken wie diesem ›Deutschland‹, das hier fortwährend angerufen wird, ja wohl immer noch gelten sollten, und damit auch ein bisschen gottverdammte Distanz und Höflichkeit, von Manieren ganz zu schweigen, gewahrt bleiben«. Lassen Sie ab von Ihrem schändlichen Tun!
Mit freundlichen Grüßen"
Via Kutter
contributor - am Freitag, 30. September 2005, 09:11 - Rubrik: Fake