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Am 28.2.2016 haben Menschen an der moralischen Außengrenze des Landes von der Torte Gebrauch gemacht. Bei einem Treffen der AfD im Pentahotel in Kassel wurden Beatrix von Storch und ein weiterer AfDler getortet:

https://www.youtube.com/watch?v=b5N2pexvvy8

In der Erklärung der Aktivisten heißt es:

"Kein Aktivist will einen Politiker torten. Ich will das auch nicht. Aber zur Ultima Ratio gehört der Einsatz von Sahnetorten. Und derzeit ist der Gebrauch von Torten das moralische Gebot der Stunde. Der Tortenwurf ist letztes Mittel am Grenzbaum zur Unmenschlichkeit und dringlichster Ausdruck direkter Demokratie."

“Wer den moralischen Grenzübertritt verhindern will, muss notfalls auch von der Sahnetorte Gebrauch machen. So steht es im Gesetz. Denn wer das HALT an unserer ethisch-moralischen Grenze nicht akzeptiert, der ist ein Angreifer. Und gegen Angriffe müssen wir uns verteidigen.”

Das Referat für Dekommodifizierung, Gemeingüter und Soziale Infrastruktur der Universitätstadt Tübingen hat am Hechinger Eck ein Großplakat aufgestellt, das über das "NEUE Tübinger Modell" gegen Wohnungsnot informiert. Statt Markt und Kapital: Gemeingüter und bezahlbares Wohnen.
"Tübingen hält Kapital und Markt in Zukunft für entbehrlich"

"Hausbesetzungen, Wohnprojekte, Baugruppen: Für die Zukunft planen heißt aus Erfahrung lernen!"

Klingt gut und führt zu Debatten:

https://www.facebook.com/Referat-f%C3%BCr-Dekommodifizierung-Gemeing%C3%BCter-und-Soziale-Infrastruktur-1007099139360648/timeline

Schwäbisches Tagblatt: "Wie die Zukunft des Wohnens am Hechinger Eck aussehen könnte. Mit einem satirischen Plakat warben Aktivisten für alternative Wohnformen"
http://www.tagblatt.de/Nachrichten/Mit-einem-satirischen-Plakat-warben-Aktivisten-fuer-alternative-Wohnformen-277961.html

Das Wohnraumbündnis Tübingen dazu:
https://wohnraumbuendnis-tuebingen.mtmedia.org/2016/02/24/plakatinstallation-am-hechinger-eck-fuehrt-zu-debatte-das-neue-tuebinger-modell-gemeingueter-statt-wohnungsnot/

Hintergründe auf indymedia:
http://de.indymedia.org/node/8262

Seit zwei Jahren werden auf http://maqui.blogsport.eu Analysen von Kommunikationsguerilla-Aktionen veröffentlich, auf die hiermit mal hingewiesen werden soll:

"Trotz des Booms an Veranstaltungen zu Kommunikationsguerilla passiert nicht viel. Und wenn doch, sind die Akteure eher im künstlerischen als im politischen Spektrum zu Hause. Darüber hinaus scheint die Beschäftigung der linksradikalen Szene mit „kreativen Aktionen“ oft nicht über Fäkalhumor hinaus zu gehen. Insgesamt wirft das die Frage auf, ob so etwas wie eine kritische Reflektion und Analyse über die Möglichkeiten und Grenzen emanzipatorischer Aktionsformen eigentlich in linksradikaler Bewegung noch stattfindet.

Schade, finden wir.
Denn so lassen linksradikale politische Akteure ein großes emanzipatorischen Potential ungenutzt. Um dieses Potential zu sammeln sollen hier ausgewählte Aktionen gesammelt werden. Diese Auswahl ist leider hochgradig subjektiv. Damit sie hier landet, muss sie irgendwie auf dem Wahrnehmungsschirm der an unserem Redaktionsteam beteiligten Menschen landen. Falls Du hier eine Aktion vermisst, poste den Link einfach irgendwo oder schreibt uns ne Mail an maqui.riseup.net

Die die bisher erschienen Aktions-Analysen:

3.1.2016 Gut gemeint: Kommunikationsguerilla im Mainstream

28.12.2015 Linksradikale verhöhnen toten Polizisten?

6.11.2015 Berlin, Humbolt-Uni: Gender-Trouble-Ausstellung auf den Klos

4.10.2015 Adbusting-Protest gegen Einheitsfeier in Berlin

3.10.2015 Nazi-Fakes in Dresden, Freiburg und Brandenburg

30.6.2015 „refugees welcome!“ Veranstaltungs-Kaperung bei der SPD

September 2011 Adbusting-Kampagne „Bleibt passiv“

2.2.2015 Gefälschte Straßennamen bei Google

23.10.2013 Gefälschte S-Bahn-Schilder gegen Querfront-Aluhüte

alles zu finden hier:
http://maqui.blogsport.eu/kommunikationsguerilla-analyse/

Yes Men, Front Deutscher Äpfel und Peng! — Das Gipfeltreffen der Kommunikationsguerilla

"Die Überschrift oben ist selbstverständlich absoluter Unsinn, DIE Kommunikationsguerilla gibt es sowieso nicht. Sondern unterschiedliche Akteure, die durch ihre Interventionen in der Gesellschaft des Spektakels für Unruhe sorgen und auf diesem Wege politische Themen setzen.

Einige dieser Akteure trafen vergangenen Donnerstag beim Kommunikationsguerilla-Gipfel aufeinander. Mit dabei sind unter anderem die Yes Men, das Peng! Collective, die Front Deutscher Äpfel, die Partei „Die PARTEI", aber auch subversionsunverdächtige Gruppen wie das „Zentrum für politische Schönheit" (ZpS)."


Gipfeli und Fallobst

Die Front Deutscher Äpfel feiert dieses Jahr ihr 10-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass hat sich die Bewegung entschlossen, ein Buch über sich selbst herauszubringen. Nun fordert Alf Thum, Mitbegründer und Führer der Apfelfront, dazu auf, das Krautfunding-Vorhaben zur Finanzierung des nationalsten Buchprojektes aller Zeiten tatkräftig zu unterstützen:

Der Führerbefehl: http://www.youtube.com/watch?v=mVyt2ETmoF4

„Front Deutscher Äpfel – Das Buch zur Bewegung“ ist ein dokumentarisches Handbuch, welches intimste Einblicke in das Leben an der Apfelfront liefert, Praxistipps weitergibt und den Zusammenhang von Politik und subversiver Kunst bespricht. Im Band sind Texte von unterschiedlichen Autorinnen und Autoren versammelt, der Herausgeber und Apfelfrontler der ersten Stunde Max Upravitelev liefert dazu den erzählerischen Rahmen.

Die 10 Jahre Apfelfrontgeschichte werden in dem unterhaltsamen Kompendium durch Interviews, satirische Beiträge und Photographien näher beleuchtet. Hinzu kommen Beiträge, welche die “Nationale Initiative gegen die Überfremdung des deutschen Obstbestandes” theoretisch und praxisbezogen auswerten und historisch einordnen. Mit diesem Buch widmet sich die Apfelfront neben anverwandten künstlerischen Projekten aus den eigenen Reihen auch der sagenumwobenen Geschichte der Ungarischen Knoblauchfront.

Selbstverständlich wird aber auch ausführlich auf die eigene Arbeit zurückgeblickt: Aktive aus der Heimatstadt der Bewegung Leipzig sowie Aktive aus den zahlreichen Gauen der Republik kommen zu Wort. Sie berichten über Aktionen, interne Streitigkeiten und geben Tipps & Tricks, wie man sich eigentlich auf Demonstrationen gegenüber Nazis, Staatsmacht und Medien verhält und sich am besten in Szene setzt.

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Das Buch versammelt Beiträge von und mit:

Ulrich Berger, Alain Bieber, Dieter Daniels, Veronika Darian, Leo Fischer, Sebastian Jabbusch, Marcel Klotz, Veronika Kopf, Armin Langer, Tilman Loos, Robin May, Linnéa Meiners, Sandro Odak, Markus Ohm, Tom Rodig, Henry Rudolph, Martin Sonneborn, Alf Thum, Fernando Wawerek und Gregor Zocher.

Erscheinen wird das Buch im gemeinnützigen Fruehwerk Verlag, der auf Non-Profit-Basis arbeitet. Sämtliche Einnahmen werden zur Deckung der anfallenden Kosten verwendet. Das Buch wird von einem Projektseminar der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) Hildesheim, Fakultät Gestaltung, unter Leitung von Prof. Dominika Hasse gestaltet.
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Um das Buch zu realisieren, hat der geliebte Führer den Kaufbefehl gegeben. Nicht nur kann der geneigte Leser als Unterstützung das Buch quasi vorbestellen. Auch haben wir ein Füllhorn an praktischen Utensilien und Artefakten der Apfelfront im Prämienkatalog. Vom Demoflyer über hochwertige Siebdruck-Plakate bis hin zur (sonst unverkäuflichen!) Apfelfrontarmbinde finden Sie bei uns alles; sogar die Unterbringung von Logos im Buch und die Freisprechung aller Sünden live durch den Führer zur offiziellen Jubiläumsfeier am 28. November in Leipzig wird angeboten.

Die Kampagne läuft noch 41 Tage - Unterstützen Sie die Apfelfront!

http://www.startnext.de/apfelfront

Front Deutscher Äpfel

Leipzig/Berlin

 

twoday.net AGB

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