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Amerikanerin verkauft ihre Stirn als tätowierte Dauerwerbefläche

Sieben Stunden lang versuchte Tätowierer Don Brouse die Ehefrau von ihrem wollen abzubringen. Er redete auf sie ein, versuchte sie sanft davon zu überreden, dass sie in keiner Weise ihr weiteres Leben mit dem Schriftzug GOLDENPALACE.COM auf der Stirn herumrennen könne. Es nutzte alles nichts. im Endeffekt nahm er den seltsamen Auftrag an und ritzte ihr die je 2,5 cm großen Buchstaben direkt unter den Haarstrich, damit sie mindestens von einem Haarband oder einem Hut verdeckt werden können.

Von allen Opfern, die jeglicher macht, ist dies ein kleines", meinte Karolyne Smith. "Ein kleines Opfer für eine bessere Zukunft meines Sohnes." Auf den ersten Blick sei die Kampagne eventuell eine Riesendummheit. "Aber für mich sind 10.000 Dollar so viel wie eine Million. Ich lebe nur einmal, und ich mache es für meinen Sohn." Mit ihrem Freund Jeremy hatte die 30-jährige Mutti aus Salt Lake City die Kampagne zuvor diskutiert. Wochenlang und immer wieder. Anfangs war er dagegen, aber dann willigte er ein. im Endeffekt will Karolyne ihren elfjährigen Sohn auf eine bessere Schule schicken. Die kostet Geld. Und sie mag es, wenn sich die Menschen auf der Straße und in der Disko nach ihr drehen.

Mehr dazu HIER: Nur ein kleines Opfer
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:: Sunday October 25th :: London :: 6:30-7:30pm :: Main Hall in the Kobi Nazrul Centre
As part of the This is Not a Gateway Festival (http://www.thisisnotagateway.net)

Autonomous politics have a long and rich relation with artistic production and movements. From Dada through Reclaim the Streets, aesthetic politics have been essential in expanding the collective imaginations of revolutionary movements, turning social resistance into joyful encounters, communicating rage at injustice with poetry and beauty. Come join us to celebrate the release of two books that explore the ongoing relation of radical aesthetics and politics: Paper Politics: Socially Engaged Printmaking Today by Josh Macphee (PM Press), a major new collection of contemporary politically and socially engaged printmaking, and Imaginal Machines: Autonomy & Self-Organization in the Revolutions of Everyday Life by Stevphen Shukaitis (Autonomedia / Minor Compositions), an philosophical inquiry into the formation of collective imagination in social movement organizing. Josh and Stevphen will present and discuss their books while engaging in a broader conversation about art and politics with Anja Kanngieser.
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Josh MacPhee is a Brooklyn-based artist, curator, designer and activist currently living in Brooklyn, NY. His work often revolves around themes of radical politics, privatization and public space. He regularly produces posters and graphics for political groups and events, as well as to sell on Justseeds.org, a political art collective he helped found. He organizes the Celebrate People's History Poster Series and is often in front of his computer designing books for PM Press.
Stevphen Shukaitis is an editor at Autonomedia and lecturer at the University of Essex. He is the editor (with Erika Biddle and David Graeber) of Constituent Imagination: Militant Investigations // Collective Theorization (AK Press, 2007). His research focuses on the emergence of collective imagination in social movements and the changing compositions of cultural and artistic labor. For more on his work and writing, see http://stevphen.mahost.org.
Anja Kanngieser is a cultural geographer, who is involved in political and social collectives in Australia and Germany. She has been working on examining the intersections between aesthetics and activism, specifically German activist groups that use aesthetic techniques as a means of articulating their dissent. She is also involved in the future archives project, and works with installation and radio.

Minor Compositions: http://www.minorcompositions.info
Autonomedia: http://www.autonomedia.org
PM Press: http://www.pmpress.org

Der Name “Guerilla” assoziert ja nicht unbedingt eine pazifistische Grundgesinnung. Wenn man diese Werbeform aber nutzt, um so charmant, markenassoziativ oder produktrelevant “ambient advertising” zu schaffen, dann soll mir der Name auch recht sein…

Das „VolksPhone“ geistert seit dem 9. September 2009 durch das Internet. VolksPhone? Was? Wie? Das VolksPhone! Ein deutsches OnlineShop rief zu einem SEO-Wettbewerb auf. Wessen Website zu einem bestimmten Zeitpunkt, nämlich der 23. September 2009 (22:00 Uhr), bei der Suchmaschine Google unter dem Wort VolksPhone auf den 1. Platz steht, gewinnt ein iPhone 3G. Dieser Wettberwerb kam anscheinend in der SEO-Szene ganz gut an. SEO-Szene? Wie? Was? Die Abkürzung SEO steht für SEARCH ENGINE OPTIMIZATION oder ins deutsche übersetzt: Suchmaschinenoptimierung. Waren es noch am 9.9.2009 eine handvoll Websites, die den Phantasienamen „VolksPhone“ beinhalteten, sind es keine 11 Tage später über 210.000 Treffer (Stand: 21.9.2009, 10.49 Uhr).

Der Begriff VolksPhone wurde natürlich wie immer extra für den Wettbewerb ausgedacht und ist ein ähnliches Kunstwort wie Befreiphone, dass bei einem ähnlichen Gewinnspiel eine zentrale Rolle spielte. Wie man auf den Begriff VolksPhone kommt ist mir allerdings schleierhaft, schließlich ist das iPhone nun nicht gerade billig, sondern wie in diesem Fall ein Luxus-Handy, nur ohne Vetrag zu haben.

Noch ein paar Tage auf Arte.

Alle, die gestern den Yes Men-Film verpasst haben, können ihn noch ein paar Tage online anschauen

Hintergrundinformationen gibts ebenfalls auf der arte-webseite.
Gewöhnungsbedürftig ist der Begriff "Neoaktivisten"

Hier der Trailer zum Film auf YouTube




DIE YES MEN REGELN DIE WELT
Politaktivisten als Weltaufklärer
(THE YES MEN FIX THE WORLD)
Dokumentarfilm von Andy Bichlbaum, Mike Bonnano, Kurt Engfehr
ARTE France/ARTICLE Z/Common Decency/Britdoc/Charny-bachrach,
USA/FRANKREICH/GROSSBRITANNIEN 2009, 90 MIn.

Die kleine NGO urgewald und die Kampagne .ausgestrahlt! veröffentlichten in einer Broschüre sowie im Internet eine veränderte Version einer RWE-Werbung mit der 80er-Jahre Neue Deutsche Welle-Band Trio, durch die aufgedeckt wurde, was hinter dem dubiosen RWE-Angebot "ProKlima Strom" steckt.

Die bekannte Werbeagentur Jung von Matt, zuständig für die Gestaltung der RWE-Werbekampagne, lies Ende März 2009 durch ihren Anwalt mitteilen, dass jegliche weitere Verbreitung und Nutzung des Bildes zu unterlassen sei und drohte mit rechtlichen Schritten.

SLLA_1

Es folgte breite Solidarität und weiterer Imageschaden für RWE (und Jung von Matt)...

Sammlungen von Reaktionen und Hintergründen


Pressespiegel

Der VCD (Verkehrsclub Deutschland) löste mit einer Pressemitteilung am 31.3.2009 http://www.vcd-blog.de/2009-04-01-umweltverbaende-begruessen-umweltpraemie-fuer-fahrraeder/ einigen medialen und politischen Wirbel aus. In dieser Pressemitteilung wurde die "heute von der Bundesregierung angekündigte Abwrackprämie für Alt-Fahrräder in Höhe von 250 Euro pro neu­gekauftem Rad" als längst überfällig begrüßt und Hinweise zur Beantragung der Prämie gegeben:

"Die Umweltprämie für Fahrräder könne ab sofort beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden, angesichts von dessen aktuellen Computerproblemen jedoch am schnellsten und einfachsten über die Internetseite www.vcd.org/umweltpraemie_jetzt.html."

Am 1.04.09 gab der VCD dann selbst bekannt, dass es sich um einen „Aprilscherz“ mit ernst gemeintem Hintergrund gehandelt habe: http://www.vcd-blog.de/2009-04-01-april-april/

Seitdem haben (Stand September 2009) fast 11.000 Personen die Abwrackprämie für Fahrräder über den VCD "beantragt" und von der Stadt Mannheim wurde inzwischen sogar eine Fahrradumweltprämie ausgezahlt.

Dem Aprilscherz-Fake des VCD ging eine Online-Protest-Aktion voraus, bei der am 19.02.2009 zu symbolischen Beantragungen einer staatlichen Förderung zum Kauf eines neuen Fahrrads und von Bus- und Bahntickets beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) per Email aufgerufen wurde:
http://www.vcd-blog.de/2009-02-19-vcd-startet-online-protest-gegen-abwrackpraemie-jetzt-echte-umweltpraemie-beantragen/

Daraufhin hatte das Bundesamt eine Woche später dem VCD rechtliche Schritte angedroht, sollte der E-Mail-Text zur Beantragung der Prämie nicht umgehend aus dem Internet entfernt werden, was der VCD aber mit einer Pressemitteilung erwiderte http://www.vcd-blog.de/2009-02-27-symbolische-protestaktion-gegen-abwrackpraemie-in-gefahr/... und dann Ende April mit der Pressemitteilung mit Fake erneut topte.

Schöne Aktionen!!

Und die Umweltprämien für Fahrräder und ÖPNV-Tickets können übrigens auch noch weiter beantragt werden: http://www.vcd.org/umweltpraemie_jetzt.html

 

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