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heule statt heute
heulehead
eine etwas andere Beilage;

am Samstag den 12- Sonntag den 13. gab es in Wien/ Spitalgasse 11 eine Haus-Besetzung;

(siehe ex- location -> http://events.unkompliziert.org/node/113)

Seitens der Exikive wurden im Rahmen der Räumung 126 Personen erfasst; 70 Beamte inkl Rettung und Polzei Hubschrauber waren im einsatz.

Das entsprechende Medien Echo
( http://freiraum.lnxnt.org/moinwiki/PressespiegelWien2008)
ließ natürlich nicht auf sich waren;
von linksextremen war da teilweise die Rede uns es dauerte nicht lange da wurden aus Blumen - Blumentöpfe und aus Wasserbechern - Fließen

Zeit den MedienWahn wieder ein wenig entgegenzuarbeiten und eigene Inhalte einzubringen dachten sich also einige an der Besetzung beteiligten und produzierten in einer Mischung aus Fake und Subversiver Affimation ihre sicht der Dinge;

das Ganze (eine Mischung aus dem Communicé der BesetzerInnen und passenden "Meldungen" die zum Thema passen) ergab dann eine einseitige Beilage für die "gratis" Zeitung Heute die in Wien in allen U-Bahnen und VerkersknotenPunkten aufliegt.

ca. 20.000 Stück wurden in den frühen Morgenstunden des 18.4.08 beigelegt.

-> hier der Link zur Zeitung
http://heule.meine-hp.net/gaensebluemchen.pdf

Na, das hat man davon, wenn man auf Hypes reinfällt. Nach dem erfolgreichen Fake geht die Polylux-Redaktion in die Offensive. Zum einen gratuliert sie den Akteuren ganz sportlich zum gelungen Fake, aber dann vergleicht sie deren Coup mit den Hitler-Tagebüchern. Nahc dem Motto, der größte Medienskandal seit anno Tobak. Geht's nicht noch eine Nummer größer? Die Redaktion hinter Frau von Hardenberg neigt offensichtlich zur Großspurigkeit, was natürlich provoziert.

Dennoch:

Der eigentliche Punkt, den die Redaktion in ihrer Darstellung macht, ist aber dann, als sie den Dow-Fake der YesMen ziemlich unkommentiert einbaut. Da zeigt sich dann auch der Unterschied und man fragt sich; was das Ganze eigentlich soll? Und in der Tat stellt sich die Frage, ob das Ziel und die Gegner richtig gewählt wurden. Nicht weil sich Polylux szenemässig, trendig gibt. Nee, weils vielleicht auch irrelevant ist, ob die nun einem gefakten Kokser aufsitzen oder nicht.

Aber das sind natürlich nicht die Kriterien des Boulevards a la Polylux. Insofern warten wir auf den nächsten Coup mit der notwendigen Gelassenheit: Try this at home ...

in der Kölner Innenstadt unterwegs. Am Ende legten fast 1000 "illegale Demonstranten" die Stadt lahm. Das lässt sich zumindest dem Artikel des Kölner Stadtanzeigers entnehmen (13.04. 2008)

Etwas mehr Hintergrund auf Indymedia (13.4.2008) bzw. Presseschau (nach unten scrollen)

Fotos hier

[Kommando Tito von Hardenberg]

Die ARD-Zeitgeistsendung „Polylux“ ist einem Fake des „Kommando Tito von Hardenberg“ aus dem Umfeld der Hedonistischen Internationalen aufgesessen. Das Magazin strahlte heute einen Beitrag über die „Alltagsdroge Speed“ aus. Der dort gezeigte Speed-User „Tim“ ist eine Erfindung des Kommandos. Er mag in Wirklichkeit gar kein Speed und macht auch keine „Speed-Diät“.



weiter


Das gefäkte Interview

Am 1. April gab es in Darmstadt eine Jubelparty für den Kapitalismus. U.a. wurden Slogans gerufen wie "„ Es lebe der Kapitalismus“, „Armut ist eine Lüge“, „Ich will mehr Geld ausgeben". Mehr darüber bei Indymedia

Mayday
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Mayday!Parade für Globale Soziale Rechte in Tübingen
Mittwoch, 30. April 2008, Beginn 18 Uhr Panzerhalle/Französisches Viertel, Aixer Straße
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Auch in diesem Jahr findet in Tübingen am Abend zum 1. Mai die Mayday!Parade für globale soziale Rechte statt.

Beginn ist um 18 Uhr bei der Panzerhalle im Französischen Viertel, von dort zieht die Parade mit Musik- und Themenwägen, Theater und Performances über verschiedene Stationen durch die Südstadt in die Tübinger Altstadt, wo um 22 Uhr der Abschluss auf dem Haagtorplatz sein wird.

Die Parade ist inspiriert von den politischen Ursprüngen des Karneval, von selbstorganisierten, kritischen Raves und Partys, von den bunten Protesten der globalisierungskritischen Bewegungen und den Gipfelprotesten der letzten Jahre. Und von den Euro-Mayday-Paraden (siehe http://www.euromayday.org)
bei denen in vielen europäischen Städten seit 2001 zum 1. Mai nicht nur die „klassischen ArbeiterInnen“ auf die Straße gehen, sondern viele, die auf ganz unterschiedliche Art von Prekarisierung und unsicheren Arbeits- und Lebensverhältnissen betroffen sind.

Die Parade fordert Soziale Rechte für alle Menschen weltweit und wird mit Musik- und Themenwägen, Theater, Performances, sowie Redebeiträgen zeigen: Eine andere Welt ist möglich!

Es beteiligen sich zahlreiche Tübinger kulturelle und politische Initiativen und Einzelpersonen mit eigenen Beiträgen an der Parade.

Der ausführliche Aufruf zur Mayday-Parade findet sich unter:
http://tuebingermaydayparade.twoday.net/stories/4632688/

Berichte und Fotos von der letztjährigen Tübinger Mayday.Parade unter:
http://germany.indymedia.org/2007/05/175163.shtml und
http://germany.indymedia.org/2007/05/175185.shtml

Aktuelle Informationen sowie Angaben über die diesjährigen Beiträge und beteiligten Gruppen werden in den kommenden Wochen veröffentlicht unter:
http://tuebingermaydayparade.twoday.net


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Vortrag und Diskussion „Globale Soziale Rechte“ mit Thomas Seibert
Di. 22.4., 20 Uhr, Schlatterhaus, kleiner Saal
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Zur Thematik „Globale Soziale Rechte“ findet im Vorfeld der Mayday!Parade eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung statt. Thomas Seibert von medico international wird über die „Plattform Globale Soziale Rechte“ berichten.
http://tuebingermaydayparade.twoday.net/stories/4718472/

 

twoday.net AGB

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