k.u.u.g.e.l. hat den San Precario von Euro Mayday übernommen und das Gebet für alle Kognitären ins Deutsche übertragen.

Oh heiliger Precarius,
Beschützer unser, der Prekären dieser Erde,
Gib uns heute die bezahlte Mutterschaft.
Schütze die Abhängigen der Handelsketten,
die Engel der Call Center,
die Zahler der Mehrwertssteuer und
die Mitarbeiter, welche an einem seidenen Faden hängen.
Gib ihnen bezahlten Urlaub und Pensionsbeitragszahlungen,
fixes Einkommen und Sozialleistungen
und errette sie von kläglichen Entlassungen.
Heiliger Precarius, der du uns vor der Tiefe im sozialen Netz beschützt,
bete für uns, die im Interimszustand Seienden und Kognitäre.
Bring dem Heiligen Petrus, Jakobus, Paulus und allen Heiligen
unser demütiges Flehen nahe.
Erinnere dich der Seelen mit befristeten Verträgen,
gequält von den heidnischen Gottheiten
des Freien Marktes und der Flexibilität,
die unsicher herumlungern ohne Zukunft noch Haus
ohne Pensionen noch Würde.
Erleuchte mit Hoffnung die Arbeiter im Dunkeln.
Gib ihnen Freude und Gloria
Jetzt und in Ewigkeit!
MAYDAY
Die Flyer gibt's bei kuugel@redefreiheit.net
Zum italienischen Text und Kontext

Oh heiliger Precarius,
Beschützer unser, der Prekären dieser Erde,
Gib uns heute die bezahlte Mutterschaft.
Schütze die Abhängigen der Handelsketten,
die Engel der Call Center,
die Zahler der Mehrwertssteuer und
die Mitarbeiter, welche an einem seidenen Faden hängen.
Gib ihnen bezahlten Urlaub und Pensionsbeitragszahlungen,
fixes Einkommen und Sozialleistungen
und errette sie von kläglichen Entlassungen.
Heiliger Precarius, der du uns vor der Tiefe im sozialen Netz beschützt,
bete für uns, die im Interimszustand Seienden und Kognitäre.
Bring dem Heiligen Petrus, Jakobus, Paulus und allen Heiligen
unser demütiges Flehen nahe.
Erinnere dich der Seelen mit befristeten Verträgen,
gequält von den heidnischen Gottheiten
des Freien Marktes und der Flexibilität,
die unsicher herumlungern ohne Zukunft noch Haus
ohne Pensionen noch Würde.
Erleuchte mit Hoffnung die Arbeiter im Dunkeln.
Gib ihnen Freude und Gloria
Jetzt und in Ewigkeit!
MAYDAY
Die Flyer gibt's bei kuugel@redefreiheit.net
Zum italienischen Text und Kontext
contributor - am Freitag, 3. September 2004, 11:10 - Rubrik: Subversive Affirmation
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Schlingensief & Stoiber
Da steht er nun, „links“ von Edmund Stoiber, die rechte Hand lässig in der Anzughose, die rechte Hand zum Schutz erhoben, der kleine Junge von nebenan, mit den wuscheligen Haaren: Deutschlands angeblicher Provokateur Nr. 1.: Christoph Schlingensief („Tötet Helmut Kohl“). Das Foto fand sich auch im Panroma, 5.8. 2004 (so eine italienische Mischung aus Focus und Spiegel) in einem Artikel über die Neo-Geselligkeit in Italien bzw. in Europa. Angeblich war Stoiber ganz scharf darauf, neben Schlingensief abgelichtet zu werden. Ob das auf Gegenliebe gestoßen ist, wissen wir nicht. Von „Tötet Edmund Stoiber“ war jedenfalls nichts zu hören, das wäre doch eine prima Gelegenheit für eine wirkliche Provokation gewesen.
Hier ein weiteres Photo als Hofnarr
Das Prinzip Schlingensief ist die unablässige Kasperei für den Selbstverwirklichungstrip eines Hampelmannes, der in den siebziger Jahren wahrscheinlich bei den Bagwans gelandet wäre.
Na ja, und mit der Familie Wagner gibt es jetzt wenigstens welche, die Dich verstehen, sich Deiner angenommen haben. Von da ist es nicht mehr weit bis zu den Langweilern, die jammern, wenn ihnen die Gelder zusammengestrichen werden, und das als persönliche Beleidigung empfinden, wie etwa Peymann, aber lass man gut sein, Christoph, that's the way life is.
Da steht er nun, „links“ von Edmund Stoiber, die rechte Hand lässig in der Anzughose, die rechte Hand zum Schutz erhoben, der kleine Junge von nebenan, mit den wuscheligen Haaren: Deutschlands angeblicher Provokateur Nr. 1.: Christoph Schlingensief („Tötet Helmut Kohl“). Das Foto fand sich auch im Panroma, 5.8. 2004 (so eine italienische Mischung aus Focus und Spiegel) in einem Artikel über die Neo-Geselligkeit in Italien bzw. in Europa. Angeblich war Stoiber ganz scharf darauf, neben Schlingensief abgelichtet zu werden. Ob das auf Gegenliebe gestoßen ist, wissen wir nicht. Von „Tötet Edmund Stoiber“ war jedenfalls nichts zu hören, das wäre doch eine prima Gelegenheit für eine wirkliche Provokation gewesen.
Hier ein weiteres Photo als Hofnarr

Das Prinzip Schlingensief ist die unablässige Kasperei für den Selbstverwirklichungstrip eines Hampelmannes, der in den siebziger Jahren wahrscheinlich bei den Bagwans gelandet wäre.
Na ja, und mit der Familie Wagner gibt es jetzt wenigstens welche, die Dich verstehen, sich Deiner angenommen haben. Von da ist es nicht mehr weit bis zu den Langweilern, die jammern, wenn ihnen die Gelder zusammengestrichen werden, und das als persönliche Beleidigung empfinden, wie etwa Peymann, aber lass man gut sein, Christoph, that's the way life is.
kg2u - am Freitag, 3. September 2004, 00:25 - Rubrik: Kunst und Verbrechen Crime and Art
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