Am Mittwoch, dem 25. August 2004, gegen 22 Uhr haben wir Thomas Fuchs – bekannter Populist und Rassist – auf dem Parkplatz der Migros Dürrenast in
Thun mit einer Torte empfangen. Kurz zuvor hatte er an einer Podiumsdiskussion zu den beiden Einbürgerungsvorlagen teilgenommen – als Gegner versteht sich. Sicherlich hat er auch dort seine rassistische und nationalistische Idee Kund getan. Fuchs fiel in der Öffentlichkeit schon längere Zeit durch seine xenophoben Äusserungen auf. So verteidigte er auch öffentlich die SVP-Propaganda zu den Einbürgerungsvorlagen, welche zu sehr an die Propaganda des Dritten Reiches erinnert (vgl. Grabschplakate und aus dem Kontext gerissener Messerstecherartikel in der Abstimmungsbroschüre).
Mit dieser Tortung protestieren wir gegen die rassistische Politik Fuchs’ als Vertreter der SVP, welche sich durch Verwertungslogik des kapitalistischen Systems, durch Instrumentalisierung und Schüren von gesellschaftlichen Ängsten und latent rassistischen Vorurteilen auszeichnet.
Ebendiese Logik scheint bei Thomas Fuchs derart in Fleisch und Blut übergegangen zu sein, dass ein Dialog mit ihm unmöglich ist. Deshalb haben wir Worten Torten folgen lassen. Offen bleibt, ob sein verlegenes Lächeln nach der Tortung als Zeichen von Schuldbewusstsein seinerseits zu interpretieren ist.
Freundlich grüsst
Antifuchs Sahneland
Bilder
Hier auch die Stellungnahme des Generalsekretärs der betroffenen Partei, Junge SVP Schweiz
Thun mit einer Torte empfangen. Kurz zuvor hatte er an einer Podiumsdiskussion zu den beiden Einbürgerungsvorlagen teilgenommen – als Gegner versteht sich. Sicherlich hat er auch dort seine rassistische und nationalistische Idee Kund getan. Fuchs fiel in der Öffentlichkeit schon längere Zeit durch seine xenophoben Äusserungen auf. So verteidigte er auch öffentlich die SVP-Propaganda zu den Einbürgerungsvorlagen, welche zu sehr an die Propaganda des Dritten Reiches erinnert (vgl. Grabschplakate und aus dem Kontext gerissener Messerstecherartikel in der Abstimmungsbroschüre).
Mit dieser Tortung protestieren wir gegen die rassistische Politik Fuchs’ als Vertreter der SVP, welche sich durch Verwertungslogik des kapitalistischen Systems, durch Instrumentalisierung und Schüren von gesellschaftlichen Ängsten und latent rassistischen Vorurteilen auszeichnet.
Ebendiese Logik scheint bei Thomas Fuchs derart in Fleisch und Blut übergegangen zu sein, dass ein Dialog mit ihm unmöglich ist. Deshalb haben wir Worten Torten folgen lassen. Offen bleibt, ob sein verlegenes Lächeln nach der Tortung als Zeichen von Schuldbewusstsein seinerseits zu interpretieren ist.
Freundlich grüsst
Antifuchs Sahneland
Bilder
Hier auch die Stellungnahme des Generalsekretärs der betroffenen Partei, Junge SVP Schweiz
kg2u - am Montag, 30. August 2004, 15:33 - Rubrik: Torten - Pies - Tarts
Erst dieser Tage kam dieser Bericht ... aus Bern ...
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Jungbürgerliche 1.Mai-Demo mit süssem Nachgeschmack
SpassguerilleroAs haben heute die Stimmung an der jungbürgerlichen 1.Mai-Feier kochen lassen
Medienmitteilung zur grossartigen Stimmung heute Nachmittag auf dem Waisenhausplatz
Da sich die Jungfreisinnigen Schweiz und die Junge SVP richtig grosse Mühe gegeben hat, auf heute Nachmittag eine Gegenkundgebung zur gewerkschaftlichen 1.Mai-Demo zu organisieren, haben wir uns entschlossen, das geile Konzert der internationalen Topacts Mia Ägerter und Mind-X (Exhirn?) kräftig zu supporten.
Mit Jungfreisinnig-jungsvplerischen Parolen wurde der Stimmung auf dem sonst sehr leeren Waisenhausplatz so richtig eingeheitzt:

Bsp. "Wer Arbeit will, der kriegt sie auch", "Jung, liberal, antisozial", "Freihet für Joe Ackermann" oder "Den Scheininvaliden die Beine brechen" Oder auf Schildern war zu lesen: "Drittweltländer = Versagerländer", "Rassismus hilft der Volkswirtschaft", usw.
Nationalrätin Christa Markwalder verstand während ihrer Reden vor lauter Jubel ihre eigenen Worte kaum mehr, da nach jedem Satz die Menge euphorisch applaudierte.
Eigentlich waren nur ca. 20 FunktionärInnen oder realitätsgetreue Jung-FDP und -SVPlerInnen anwesend. Die wilde Partymeute von 60 flippigen Nicht-Parteilern, wurde mit gequältem Lächeln geduldet. Und die Polizei war sehr verwirrt, da das Schema "Gut-Böse" nicht aufzugehen schien.
Auf einem Transparent stand übrigens geschrieben: "Für den Klassenkampf von oben, Jungfreisinn"
In einer Volksinitiative, unterschrieben mit "Jungfreisinnige Schweiz" wurde folgende Verfassungsänderung verlangt: "BürgerInnen mit unterdurchschnittlichem Einkommen finanzieren die AHV-Renten der einkommensstärkeren Bevölkerungsschichten. Dies geschieht durch eine Aufschiebung der Pensionierung bis zum Lebensende."
Sogar einige "Echte" haben unterschrieben*
Nachdem die "Falschen" sich schliesslich Bolonäse-tanzend davonmachten, verblieb ein verlorenes Häufchen "Richtiger".
Die Stimmung bei den SpassguerillieroAs war grossartig, wir danken für die Party und (hoffentlich) bis zum nächsten Mal.
JUNGE SPASS-VÖGEL PERN (JSVP)
und JUNGSTUMPFSINNIGE PERN
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videoaufnahmen:
http://www.indymedia.ch/de/2004/05/21860.shtml
fotos:
http://www.indymedia.ch/de/2004/05/21845.shtml
http://www.indymedia.ch/de/2004/05/21836.shtml
http://www.indymedia.ch/de/2004/05/21853.shtml
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Jungbürgerliche 1.Mai-Demo mit süssem Nachgeschmack
SpassguerilleroAs haben heute die Stimmung an der jungbürgerlichen 1.Mai-Feier kochen lassen
Medienmitteilung zur grossartigen Stimmung heute Nachmittag auf dem Waisenhausplatz
Da sich die Jungfreisinnigen Schweiz und die Junge SVP richtig grosse Mühe gegeben hat, auf heute Nachmittag eine Gegenkundgebung zur gewerkschaftlichen 1.Mai-Demo zu organisieren, haben wir uns entschlossen, das geile Konzert der internationalen Topacts Mia Ägerter und Mind-X (Exhirn?) kräftig zu supporten.
Mit Jungfreisinnig-jungsvplerischen Parolen wurde der Stimmung auf dem sonst sehr leeren Waisenhausplatz so richtig eingeheitzt:

Bsp. "Wer Arbeit will, der kriegt sie auch", "Jung, liberal, antisozial", "Freihet für Joe Ackermann" oder "Den Scheininvaliden die Beine brechen" Oder auf Schildern war zu lesen: "Drittweltländer = Versagerländer", "Rassismus hilft der Volkswirtschaft", usw.
Nationalrätin Christa Markwalder verstand während ihrer Reden vor lauter Jubel ihre eigenen Worte kaum mehr, da nach jedem Satz die Menge euphorisch applaudierte.
Eigentlich waren nur ca. 20 FunktionärInnen oder realitätsgetreue Jung-FDP und -SVPlerInnen anwesend. Die wilde Partymeute von 60 flippigen Nicht-Parteilern, wurde mit gequältem Lächeln geduldet. Und die Polizei war sehr verwirrt, da das Schema "Gut-Böse" nicht aufzugehen schien.
Auf einem Transparent stand übrigens geschrieben: "Für den Klassenkampf von oben, Jungfreisinn"
In einer Volksinitiative, unterschrieben mit "Jungfreisinnige Schweiz" wurde folgende Verfassungsänderung verlangt: "BürgerInnen mit unterdurchschnittlichem Einkommen finanzieren die AHV-Renten der einkommensstärkeren Bevölkerungsschichten. Dies geschieht durch eine Aufschiebung der Pensionierung bis zum Lebensende."
Sogar einige "Echte" haben unterschrieben*
Nachdem die "Falschen" sich schliesslich Bolonäse-tanzend davonmachten, verblieb ein verlorenes Häufchen "Richtiger".
Die Stimmung bei den SpassguerillieroAs war grossartig, wir danken für die Party und (hoffentlich) bis zum nächsten Mal.
JUNGE SPASS-VÖGEL PERN (JSVP)
und JUNGSTUMPFSINNIGE PERN
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videoaufnahmen:
http://www.indymedia.ch/de/2004/05/21860.shtml
fotos:
http://www.indymedia.ch/de/2004/05/21845.shtml
http://www.indymedia.ch/de/2004/05/21836.shtml
http://www.indymedia.ch/de/2004/05/21853.shtml
kg2u - am Montag, 30. August 2004, 15:15 - Rubrik: Subversive Affirmation
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