Der 27. Kongreß der D.O.N.A.L.D. findet am Samstag, 27. März 2004 im Hörsaal des Geologisch–Paläontologischen Institutes der Universität Heidelberg statt. Beginn ist voraussichtlich um 12.00 Uhr.
* Weitere Informationen
contributor - am Donnerstag, 4. März 2004, 20:52 - Rubrik: TextualPoaching TextWilderei
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Das MAK hat ein Diskussionsforum zur Muehl-Ausstellung eingerichtet und dann auch noch die offizielle Website zur Muehl-Ausstellung
sowie die Info-Seite von KulturZeit zur heutigen Sendung (19.20 Uhr) auf 3sat.
sowie die Info-Seite von KulturZeit zur heutigen Sendung (19.20 Uhr) auf 3sat.
kg2u - am Donnerstag, 4. März 2004, 12:08 - Rubrik: Kunst und Verbrechen Crime and Art
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Im Mindbox-Magazin (Ausgabe 2/04) finden sich unter der Unterrubrik "rebel" ein paar nette Subvertisings.
See and enjoy
See and enjoy
kg2u - am Donnerstag, 4. März 2004, 11:27 - Rubrik: Subvertising
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Das Wiener Museum für Angewandte Kunst hat eine Werkschau des Aktionisten Otto Muehl eröffnet
ISOLDE CHARIM in der taz, 4.3.2004 über den Kunstbetrieb und Provokation
Wien erlebt zurzeit einen ganzen Reigen von Ausstellungen seiner Aktionisten. Der frühere Erfolg der Provokation wird heute zum Erfolg der Provokateure. Günther Brus erhält nun einen Staatspreis, dazu wird die Bundeshymne gespielt - zu der er früher öffentlich onaniert hat. Hermann Nitsch ist mit einer seiner regelmäßigen Ausstellungen vertreten. Und Otto Muehl hat eine Werkschau im Museum für Angewandte Kunst.
Muehl ist aber eine eigene Kategorie. Er ist weder ein feiner älterer Herr noch ein netter Bonvivant. Muehl hat bis heute nicht "abgeschworen". Auch wenn er in zahlreichen Interviews sagt, er sei von seinen Utopien "total" geheilt, so sprechen seine Diktion, sein Tonfall, sein Auftritt eine ganz andere Sprache.
(...)
Das Nachrichtenmagazin profil sprach in diesem Zusammenhang von einer Sehnsucht nach der "Provokation, der Überschreitung von Grenzen". Eine absurde Aussage angesichts der völligen Integration der Provokation in den Kunstbetrieb. Absurd auch, wenn etwa Christoph Schlingensiefs derzeitige Exzesse am Burgtheater nur noch eines bewirken: Langeweile. Und genau aus diesem Grund doch nicht so absurd: Denn der Mythos der Aktionisten ist jener einer wahren Übertretung, nicht nur deren Geste. Die Sehnsucht danach ist aber die Sehnsucht nach einer Gesellschaft, wo eine Übertretung noch möglich war. Dies ist heute Nostalgie. Daran ist nicht zuletzt auch der Erfolg der Provokation schuld."
Den ganzen Text lesen
ISOLDE CHARIM in der taz, 4.3.2004 über den Kunstbetrieb und Provokation
Wien erlebt zurzeit einen ganzen Reigen von Ausstellungen seiner Aktionisten. Der frühere Erfolg der Provokation wird heute zum Erfolg der Provokateure. Günther Brus erhält nun einen Staatspreis, dazu wird die Bundeshymne gespielt - zu der er früher öffentlich onaniert hat. Hermann Nitsch ist mit einer seiner regelmäßigen Ausstellungen vertreten. Und Otto Muehl hat eine Werkschau im Museum für Angewandte Kunst.
Muehl ist aber eine eigene Kategorie. Er ist weder ein feiner älterer Herr noch ein netter Bonvivant. Muehl hat bis heute nicht "abgeschworen". Auch wenn er in zahlreichen Interviews sagt, er sei von seinen Utopien "total" geheilt, so sprechen seine Diktion, sein Tonfall, sein Auftritt eine ganz andere Sprache.
(...)
Das Nachrichtenmagazin profil sprach in diesem Zusammenhang von einer Sehnsucht nach der "Provokation, der Überschreitung von Grenzen". Eine absurde Aussage angesichts der völligen Integration der Provokation in den Kunstbetrieb. Absurd auch, wenn etwa Christoph Schlingensiefs derzeitige Exzesse am Burgtheater nur noch eines bewirken: Langeweile. Und genau aus diesem Grund doch nicht so absurd: Denn der Mythos der Aktionisten ist jener einer wahren Übertretung, nicht nur deren Geste. Die Sehnsucht danach ist aber die Sehnsucht nach einer Gesellschaft, wo eine Übertretung noch möglich war. Dies ist heute Nostalgie. Daran ist nicht zuletzt auch der Erfolg der Provokation schuld."
Den ganzen Text lesen
kg2u - am Donnerstag, 4. März 2004, 08:31 - Rubrik: Kunst und Verbrechen Crime and Art

kg2u - am Donnerstag, 4. März 2004, 08:15 - Rubrik: Gegenoeffentlichkeit
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen