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    <title>BlogChronik der Kommunikationsguerilla</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>kg2u</dc:publisher>
    <dc:creator>kg2u</dc:creator>
    <dc:date>2012-04-18T14:46:59Z</dc:date>
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    <title>BlogChronik der Kommunikationsguerilla</title>
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  <item rdf:about="http://kommunikationsguerilla.twoday.net/stories/96995921/">
    <title>(SP) Wer Torten wirft, ist ein Terrorist</title>
    <link>http://kommunikationsguerilla.twoday.net/stories/96995921/</link>
    <description>(...) So mancher Richter segelt dankbar in dem neuen Wind aus der Hauptstadt. So stehen derzeit vier Umweltschützer aus Navarra wegen Anschlags auf die Staatsgewalt vor Gericht. Sie hatten bei Protesten gegen den umstrittenen Bau einer Schnellbahntrasse drei Torten auf den Chef der Regierung von Navarra geschmissen. Jetzt drohen ihnen vier bis zehn Jahre Haft. (http://www.taz.de/Spaniens-Regierung-verschaerft-Strafrecht/!91635/)</description>
    <dc:creator>keesstad</dc:creator>
    <dc:subject>Torten - Pies - Tarts</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 keesstad</dc:rights>
    <dc:date>2012-04-18T14:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://kommunikationsguerilla.twoday.net/stories/75244367/">
    <title>&quot;Grenzenlose Medien. Gegen-Öffentlichkeit&quot; erschienen</title>
    <link>http://kommunikationsguerilla.twoday.net/stories/75244367/</link>
    <description>Getreu dem Motto »GRENZENlos« wird alles auf den Prüfstand gestellt: Die Grenzen zwischen den Medien verschwimmen zunehmend! Neue  Möglichkeiten entstehen! Damit müssen auch die Grenzen im Denken fallen. Dieses Umdenken trieb Medienschaffende wie Medieninteressierte, Profis wie Lai_innen gemeinsam bei der LiMA voran, dem jährlich veranstalteten größten linksalternativen Medienkongress in der Bundesrepublik.&lt;br /&gt;
Im Rahmen von Podien, Vorträgen, Lesungen und Diskussionsrunden wurde 2011 besonders über das Web 2.0 diskutiert. Ein weiterer Schwerpunkt war dieAuseinandersetzung um die steigende Dominanz von Lobbyisten über die Medienagenda der Gesellschaft. Nun ist als Dokumentation der 8. Linken Medienakademie 2011 ein Buch bei VSA erschienen. AutorInnen sind unter anderem: &lt;a href=&quot;http://www.misik.at/&quot;&gt;Robert Misik&lt;/a&gt; (Wien), Markus Beckedahl von &lt;a href=&quot;http://netzpolitik.org/&quot;&gt;netzpolitik.org&lt;/a&gt;, Rolf Gössner, Wolfgang Storz, Katharina Schüller, Renate Angstmann-Koch und Daniel Domscheit-Berg.&lt;br /&gt;
Franziska Dähn / Bernd Hüttner / Christoph Nitz (Hrsg.): Grenzenlose Medien. Gegen-Öffentlichkeit&lt;br /&gt;
210 Seiten | 2012 | EUR 16.80 | VSA-Verlag Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.vsa-verlag.de/index.php?id=6576&amp;tx_ttnews[tt_news]=13597&quot;&gt;http://www.vsa-verlag.de/index.php?id=6576&amp;tx_ttnews[tt_news]=13597&lt;/a&gt;)</description>
    <dc:creator>Bernd Hüttner</dc:creator>
    <dc:subject>Gegenoeffentlichkeit</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Bernd Hüttner</dc:rights>
    <dc:date>2012-03-27T13:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://kommunikationsguerilla.twoday.net/stories/75229430/">
    <title>Kommunikationsguerilla-Vorträge in Tübingen (8.3.12) und Karlsruhe (13.3.12)</title>
    <link>http://kommunikationsguerilla.twoday.net/stories/75229430/</link>
    <description>&lt;b&gt;Wann ist Kommunikation Guerilla?&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kommunikationsguerilla wirft Torten statt Steine, spielt unsichtbares Theater, verändert Werbung, jubelt und klatscht anstatt auszubuhen, verkleidet sich, tarnt sich, gibt sich als andere aus und spricht in deren Namen. &lt;br /&gt;
Kommunikationsguerilla möchte Menschen dazu bringen, zu überdenken, wem sie was glauben und warum. Sie möchte verwirren und infrage stellen, was als wahr und richtig gilt, ohne Agitation oder Propaganda zu betreiben und dem fremden falschen ein eigenes richtig entgegen zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgehend von Aktionsbeispielen werden im Workshop Formen und Aktionen der Kommunikationsguerilla gemeinsam zusammengetragen und erläutert, theoretische Hintergründe beleuchtet und Möglichkeiten für den Einsatz dieser Taktik diskutiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei darf ausgiebig und auch mit Schadenfreude gelacht werden! &lt;a href=&quot;http://kommunikationsguerilla.twoday.net&quot;&gt;http://kommunikationsguerilla.twoday.net&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit &lt;a href=&quot;http://marcamann.wordpress.com/&quot;&gt;Marc Amann&lt;/a&gt;, Herausgeber von &lt;a href=&quot;http://www.go-stop-act.de/&quot;&gt;go.stop.act! Die Kunst des kreativen Straßenprotests. Aktionen. Geschichten. Ideen.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in &lt;b&gt;Tübingen&lt;/b&gt; im EppleHaus am Do. 8.3.2012 bei &lt;a href=&quot;input.blogsport.de&quot;&gt;input&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in &lt;b&gt;Karlsruhe&lt;/b&gt;, Viktoriastr. 12 am Di. 13.3.2012 bei der &lt;a href=&quot;http://lka.tumblr.com/&quot;&gt;Libertären Gruppe&lt;/a&gt; und input</description>
    <dc:creator>contributor</dc:creator>
    <dc:subject>Weiterbildung</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 contributor</dc:rights>
    <dc:date>2012-03-11T14:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://kommunikationsguerilla.twoday.net/stories/64976913/">
    <title>Die Linke und die »Schienennetze« des 21. Jahrhunderts</title>
    <link>http://kommunikationsguerilla.twoday.net/stories/64976913/</link>
    <description>Liebe MitstreiterInnen,&lt;br /&gt;
das lange angekündigte Buch ist jetzt bei VSA erschienen... &lt;br /&gt;
Bodo Ramelow / Petra Sitte / Halina Wawzyniak / Christoph Nitz (Hrsg.): &lt;b&gt;It&apos;s the Internet, stupid! Die Linke und die »Schienennetze« des 21. Jahrhunderts&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
(152 Seiten | Februar 2012 | EUR 14.80 | sFr 23.50 | ISBN 978-3-89965-470-7) (&lt;a href=&quot;http://www.vsa-verlag.de/nc/detail/artikel/its-the-internet-stupid/&quot;&gt;mehr&lt;/a&gt;). Eine Leseprobe gibt es auch online....</description>
    <dc:creator>Bernd Hüttner</dc:creator>
    <dc:subject>Gegenoeffentlichkeit</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 Bernd Hüttner</dc:rights>
    <dc:date>2012-02-16T14:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://kommunikationsguerilla.twoday.net/stories/64967307/">
    <title>&quot;We are in your face!&quot; Guttenberg getortet!</title>
    <link>http://kommunikationsguerilla.twoday.net/stories/64967307/</link>
    <description>In Berlin gestern abend wurde Freiherr Theodor zu Guttenberg von der Hedonistischen Internationale &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,813051,00.html&quot;target=&quot;new&quot;&gt;getortet&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&quot; Dann kommt die Torte. Eine Handvoll Leute stürmen das Café, so erzählt es Stephan Urbach später, bewaffnet mit einer Sahnetorte. Einer von ihnen trägt eine Anonymous-Maske, ein anderer filmt. Ohne große Worte landet die Torte im Gesicht von Guttenberg, dann verschwinden die Anhänger der Spaßtruppe &quot;Hedonistische Internationale&quot; auch schon wieder. Keine Personenschützer halten sie auf, Guttenberg ist allein gekommen, in Jeans und Pullover.&quot;&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;https://www.youtube.com/v/zFSNuLckiaI?version=3&amp;hl=de_DE&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;https://www.youtube.com/v/zFSNuLckiaI?version=3&amp;hl=de_DE&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Digitale Konditoren torten Ex-Verteidigungsminister Guttenberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir, die Digitalen Konditoren in der &lt;a href=&quot;http://hedonist-international.org/?q=de/node/1161&quot;target=&quot;new&quot;&gt;Hedonistischen Internationale&lt;/a&gt; haben heute in einer einzigartigen Kooperation mit Anonymous in der #OpCreamStorm Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg getortet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist kein Jahr vergangen, seitdem der Lügenbaron nach seiner Copy- und Paste-Affäre über den Ozean geflüchtet ist, da versucht er schon wieder, sich in der politischen Landschaft zu etablieren. Der bis heute uneinsichtige Betrüger denkt wahrscheinlich wirklich, dass er damit durchkommt und seine von Springer bereits ausgerufene Kanzlerschaft wahr machen kann.&lt;br /&gt;
Doch da hat er die Rechnung ohne den Konditor gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keinen Monat nach seiner Flucht begann er bereits seine #OpComeback. Immer noch ohne Einsicht, einen Fehler gemacht zu haben, will er wieder auf die politische Bühne, wenn auch &quot;nur&quot; in der EU. Das Haargel lässt er seitdem zu Hause, aber Sahne klebt auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgerechnet Vorkämpfer für die Freiheit des Internets will er sein. Als wäre es nicht der Schwarm im GuttenPlag-Wiki gewesen, der K.T.s Lügen um seine Abschreibe-Übung als solche entlarvt hat. Als hätte K.T. nicht das Gesetz zu Internet-Zensur als Minister zur Chefsache erklärt und alle Kritiker zu Unterstützern von Kinderporngrafie diffamiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute tut er so, als wäre er nicht längst ein Symbol für Vorratsdatenspeicherung, Überwachung und Militarisierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der EU-Kommissarin Neelie Kroes wurde K.T. zum Berater für freie Internetzugänge in politisch instabilen Gebieten ernannt. Als weiterhin bekennender Verteidiger der Zensurinfrastruktur durch die Zensursula-Gesetzesvorschläge kann K.T. kein glaubwürdiger Experte für die Freiheit des Internets sein. Daher schlägt das Internet heute zurück.&lt;br /&gt;
Auch ohne Cookie-Richtlinie.&lt;br /&gt;
Und das ist erst der Anfang. Wir werden jeden weiteren Rückkehr-Versuch des Herren von und zu beobachten und süß torpedieren. Und nicht nur von ihm: Die politische Klasse in Berlin, Brüssel und Washington kann schonmal das Teeservice auspacken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
We are Delicious.&lt;br /&gt;
We are In Your Face.&lt;br /&gt;
Expect us.&quot;&lt;/cite&gt;</description>
    <dc:creator>kg2u</dc:creator>
    <dc:subject>Torten - Pies - Tarts</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 kg2u</dc:rights>
    <dc:date>2012-02-04T18:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://kommunikationsguerilla.twoday.net/stories/64026519/">
    <title>Französische Ausgabe des Handbuches ist erschienen</title>
    <link>http://kommunikationsguerilla.twoday.net/stories/64026519/</link>
    <description>Inzwischen ist in Frankreich bei editions zones eine französische Übersetzung des Handbuches der Kommunikationsguerilla (&lt;a href=&quot;http://www.editions-zones.fr/spip.php?page=lyberplayer&amp;id_article=145&quot;target=&quot;new&quot;&gt;Manuel de communication-guérilla&lt;/a&gt;) erschienen. Zum Einen ist der Text auch &lt;a href=&quot;http://www.editions-zones.fr/spip.php?page=lyberplayer&amp;id_article=145#intro&quot;target=&quot;new&quot;&gt;online downloadbar&lt;/a&gt;, zum anderen ist anlässlich der Veröffentlichung ein ausführliches Interview bei &lt;a href=&quot;http://www.bastamag.net/article1978.html&quot;target=&quot;new&quot;&gt;Basta!&lt;/a&gt; erschienen.</description>
    <dc:creator>contributor</dc:creator>
    <dc:subject>Handbuch der Kommunikationsguerill</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2012 contributor</dc:rights>
    <dc:date>2012-01-07T17:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://kommunikationsguerilla.twoday.net/stories/41785001/">
    <title>New pies in the face</title>
    <link>http://kommunikationsguerilla.twoday.net/stories/41785001/</link>
    <description>One that did not get archived in any media, but nevertheless did happen: the mayor of Zaanstad, a village just north of Amsterdam, got a &lt;a href=&quot;http://www.noordhollandsdagblad.nl/article11535911.ece/Burgemeester%3A-aangifte-tegen-taartgooier-&quot;target=&quot;new&quot;&gt;pie in the face&lt;/a&gt; while opening an exhibition. The reason: keeping illegalised &apos;foreigners&apos; prisoner on a boat in the harbour.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A related pie flew in Brussels and hit the director of Frontex  (the EU-institution for hunting migrants), &lt;a href=&quot;http://desertion.blogsport.de/2011/09/10/frontex-direktor-kriegt-torte-ins-gesicht/&quot;target=&quot;new&quot;&gt;Ilkka Laiti­ne&lt;/a&gt; right in the miserable face.</description>
    <dc:creator>keesstad</dc:creator>
    <dc:subject>Torten - Pies - Tarts</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 keesstad</dc:rights>
    <dc:date>2011-09-27T15:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://kommunikationsguerilla.twoday.net/stories/38788356/">
    <title>Zum Berliner Wahlerfolg der FDP (1,8 %)</title>
    <link>http://kommunikationsguerilla.twoday.net/stories/38788356/</link>
    <description>gab es bereits am Sonntagabend Jubel und Beifall, der selbst bis in die liberale Schweiz gedrungen ist, wo liberal und bürgerlich noch nie Schimpfwörter gewesen sind: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Gratisblatt &quot;20 Minuten&quot; (&lt;a href=&quot;http://www.20min.ch/news/ausland/story/Nur-noch-1-8-Prozent--Grossartig--10019737&quot;target=&quot;new&quot;&gt;20.9. 2011&lt;/a&gt;) berichtet:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&lt;b&gt;Wahlparty unterwandert&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur noch 1,8 Prozent? Grossartig!Nur noch 1,8 Prozent? Grossartig!&lt;br /&gt;
Wer bei Wahlen absackt, braucht für den Spott nicht zu sorgen: Als in der Berliner Bundeszentrale der FDP das Wahlergebnis bekannt gegeben wurde, regnete es Jubel und Konfetti.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst klatschen die FDP-Parteimitglieder noch, als sie im Thomas-Dehler-Haus in Berlin die Ergebnisse der Landtagswahl vernehmen. Gerade bescheidet der Nachrichtensprecher dem politischen Gegner von ganz links einen kleinen Verlust von zwei Prozent. Aber immerhin bringt es «Die Linke» noch auf 11,5 Prozent. Dann halten die Politiker (für einmal) die Luft an. «Und die FDP», sagt der Mann im Fernsehen, «zwei Prozent». Im Raum bricht lautstark Jubel aus, obwohl allen FDP-Mitglieder quasi die Wahlklatsche ins Gesicht geschrieben steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch geht der wilde Applaus weiter, Konfetti fliegt, rhythmisch werden Sprechgesänge angestimmt: «Jetzt gehts los!» Natürlich ist die Spassfraktion kein Fan der Wahlverlierer, sondern kommt vom politischen Gegner: Hinter der Aktion steckt Martin Sonneborn, Ex-Chefredaktor des Satiremagazins «Titanic» und Chef der Ironie-Politiker der «Partei», die auch einen Schweizer Ableger hat. Als «Hedonistische Internationale» haben 50 Aktivisten die FDP-Party unterwandert. &lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der &lt;a href=&quot;http://www.20min.ch/news/ausland/story/Nur-noch-1-8-Prozent--Grossartig--10019737&quot;target=&quot;new&quot;&gt;ganze Artikel&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &lt;a href=&quot;http://hedonist-international.org/?q=de/node/1122&quot;target=&quot;new&quot;&gt;Presseerklärung&lt;/a&gt; der Hedonistischen Internationalen mit Filmausschnitten: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Als im Thomas-Dehler-Haus, der Bundeszentrale der FDP, um 18 Uhr die Prognose übertragen wird, bricht Jubel aus. Obwohl die FDP nur 1,8 % geholt hat und aus dem Abgeordnetenhaus fliegt wird das Ergebnis gefeiert, Konfetti fliegt in die Luft und Sprechchöre feiern das phänomenale Abschneiden der Freien Demokraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 50 Aktivisten der Hedonistischen Internationale und der Partei &quot;Die Partei&quot; hatten sich in Abendgarderobe in die Wahlparty eingeschlichen, jede Menge Freibier getrunken und das Jahrhundert-Ergebnis frenetisch gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Aktivist sagt im Interview: &quot;Wir hatten großen Rückenwind der Bundespolitik, so haben wir doch noch dieses phänomenale Wahlergebnis von unter 2 Prozent erstritten. Ohne eine harte Ansage gegen Griechenland wäre das nicht möglich gewesen. Deswegen kann man sagen, vom Ergebnis her: &quot;Die FDP ist wieder da...&quot;&lt;/cite&gt;</description>
    <dc:creator>kg2u</dc:creator>
    <dc:subject>Subversive Affirmation</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 kg2u</dc:rights>
    <dc:date>2011-09-19T16:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://kommunikationsguerilla.twoday.net/stories/38785886/">
    <title>Wahlk(r)ampf in Berlin</title>
    <link>http://kommunikationsguerilla.twoday.net/stories/38785886/</link>
    <description>Die Berlin taz (&lt;a href=&quot;http://www.taz.de/Unterwegs-mit-Adbustern/!78279/&quot;target=&quot;new&quot;&gt;17.9.2011&lt;/a&gt;) berichtet über den Berliner Wahlk(r)ampf und beschreibt verschiedene Adbustingaktionen unter der Überschrift: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&quot;Renate kämpft (in Afghanistan)&quot;&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Mit Kleister und Spraydose verfremdet die Kommunikationsguerilla Wahlplakate - gegen einen inhaltsleeren Wahlkampf. Am Freitag zogen sie ein letztes Mal los&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.taz.de/uploads/images/684x342/CDU_neuneu6.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &quot;Einsperren&quot; und &quot;Abschieben&quot; hatten die Wahlkampfmanager vergessen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BERLIN taz | Der Berliner Wahlkampf glänzt vor allem durch Inhaltsleere. Die SPD wirbt ausschließlich mit Klaus Wowereits Gesicht, die Linke sagt zu allem &quot;Ja&quot;. Und die CDU verspricht irgendwie aufzuräumen. Den Wahlkampf wieder mit gehaltvollen Aussagen zu füllen, wird so zu einem subversiven Akt. Acht Berlinerinnen und Berliner tun derzeit genau das: Mit Sprühkleister und Spraydose zeigen sie, was ihrer Meinung nach eigentlich auf den Plakaten stehen sollte. Um zwei Schlagwörter ergänzen sie die Botschaft von CDU-Spitzenkandidat Frank Henkel: Jetzt steht auf seinem Plakat am U-Bahnhof Mehringdamm neben &quot;Aufräumen&quot; auch noch: &quot;Abschieben&quot; und &quot;Wegsperren&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adbusting nennt sich die Verfremdung der (PolitikerInnen-)Werbung. Die Berliner Gruppe will Fragen aufwerfen und die Wählerinnen und Wähler zum Nachdenken anregen: &quot;Wir wollen daran erinnern, dass die Parteien auch für etwas anderes stehen, als für das, was in großen Buchstaben am Straßenrand prangt&quot;, sagt Judith*. Wie eben bei den Grünen. &lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ganzen &lt;a href=&quot;http://www.taz.de/Unterwegs-mit-Adbustern/!78279/&quot;target=&quot;new&quot;&gt;taz-Artikel&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>kg2u</dc:creator>
    <dc:subject>Billboard Liberation</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 kg2u</dc:rights>
    <dc:date>2011-09-18T09:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://kommunikationsguerilla.twoday.net/stories/29760324/">
    <title>Neues Handbuch Alternativmedien 2011 ist da!!</title>
    <link>http://kommunikationsguerilla.twoday.net/stories/29760324/</link>
    <description>Das neue Handbuch der Alternativmedien ist erschienen. Es wird gemeinsam von Bernd Hüttner, Gottfried Oy und Christiane Leidinger herausgegeben (Handbuch Alternativmedien 2011/2012, AG SPSAK Verlag, Neu-Ulm 2011, ISBN 978-3-940865-22-9, 22 EUR).&lt;br /&gt;
Der Band enthält Adressen und Informationen zu insgesamt rund 700 in der BRD, Österreich und der Schweiz erscheinenden Zeitungen und Zeitschriften. Hinzu kommen erstmalig Adressen von Freien Radios, Archiven und Bibliotheken sowie von 220 unabhängigen Verlagen. Insgesamt sind somit an die 1000 Alternative Medien &lt;br /&gt;
aufgeführt. Die Adressen sind über verschiedene Register nach Sachgebieten, Orten und alphabetisch erschlossen. Print- und Online-Literaturhinweise runden diesen Teil des Nachschlagewerks ab.Alternative Medien spielen weniger für die breite Öffentlichkeit eine Rolle, ihre Bedeutung liegt vorrangig in programmatischen Debatten. Wichtige Aufgaben bestehen darin, Kritiken und &lt;br /&gt;
Utopien zu entwickeln, minoritäre Sichtweisen, Themen und Praxen zu thematisieren, zu reflektieren und bisweilen diese auch zu popularisieren. &lt;br /&gt;
Aufgaben und Herausforderungen, mit denen wir sympathisieren, und die wir angesichts der Lieblosigkeit mit der linke und alternative Bewegungen mit ihren Medien umgehen weiterhin für wichtig halten. Die wissenschaftlichen und politischen Beiträge des Handbuches Alternative Medien spiegeln verschiedene &lt;br /&gt;
Aspekte aktueller Diskussionen wider und stellen innovative Medienprojekte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter &lt;a href=&quot;http://ifg.rosalux.de/2011/05/04/mosaik-linke-und-medien/&quot;&gt;http://ifg.rosalux.de/2011/05/04/mosaik-linke-und-medien/&lt;/a&gt; findet sich ein Vorabdruck aus dem Handbuch, weitere kurze Texte sind auch über die umfangreiche website zum Buch unter &lt;a href=&quot;http://www.alternativmedien.org/&quot;&gt;http://www.alternativmedien.org/&lt;/a&gt; abrufbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützt den linken Buchhandel!!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Update: Die Beiträge aus dem &quot;Verzeichnis der AlternativMedien 2006/2007&quot; sind nun online: &lt;a href=&quot;http://www.leibi.de/alternativmedien/links_print.htm&quot;&gt;http://www.leibi.de/alternativmedien/links_print.htm&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Bernd Hüttner</dc:creator>
    <dc:subject>Gegenoeffentlichkeit</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Bernd Hüttner</dc:rights>
    <dc:date>2011-06-27T06:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://kommunikationsguerilla.twoday.net/stories/18111792/">
    <title>Via Indymedia: [FFM] Petra Roth geht in Jubel unter!</title>
    <link>http://kommunikationsguerilla.twoday.net/stories/18111792/</link>
    <description>&quot;Selbstinszenierung scheitert kläglich  Petra Roth geht in Jubel unter! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frankfurt. In der Aula des historischen Hörsaalgebäudes auf dem Campus Bockenheim sollte gestern, am 16. Mai in herrschaftlicher Atmosphäre das sogenannte zweite Bürgerforum zum »Kultur-Campus Bockenheim« stattfinden. Empörte Anwohner_innen und Studierende ließen die die selbstgerechte Inszenierung von Oberbürgermeisterin (OB) Petra Roth und dem von ihr geladenem Podium jedoch in Jubelchören untergehen. Nach knapp 1 1/2 Stunden verließ ein sichtlich entnervtes Podium unverrichteter Dinge den Raum...&quot;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ganze Geschichte, Flyer, Fotos, die irgendwie mit &quot;Und alle so: Yeah&quot; zu tun hat, gibt es hier: &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://de.indymedia.org/2011/05/307796.shtml&quot;&gt;http://de.indymedia.org/2011/05/307796.shtml&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>contributor</dc:creator>
    <dc:subject>Happening</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 contributor</dc:rights>
    <dc:date>2011-05-17T10:55:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://kommunikationsguerilla.twoday.net/stories/18103872/">
    <title>Neuer iPhone 5 Werbespot-Parodie</title>
    <link>http://kommunikationsguerilla.twoday.net/stories/18103872/</link>
    <description>&lt;object width=&quot;560&quot; height=&quot;349&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/kWw3j_DcPzc?fs=1&amp;hl=de_DE&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/kWw3j_DcPzc?fs=1&amp;hl=de_DE&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; width=&quot;560&quot; height=&quot;349&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
Ein nettes Fundstück bei YouTube ist unter dem Titel Official Apple Iphone 5  zu finden. Es handelt sich hierbei um einen sehr lustiges Video, welches das iPhone 5 parodiert. Viel mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen, einfach mal reinschaun und hoffentlich lachen. &lt;a href=&quot;http://www.itouch-magazine.eu/satire-video-iphone-5-promo-parodie/10332.html&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;&lt;img src=&quot;http://www.free-earth.de/images/leer.gif&quot; alt=&quot;iPhone 5&quot; border=&quot;0&quot; height=&quot;1px&quot; width=&quot;1px&quot; /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.itouch-magazine.eu/iphone-5&quot; title=&quot;iPhone 5&quot; style=&quot;text-decoration: none;&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.free-earth.de/images/leer.gif&quot; alt=&quot;iPhone 5&quot; border=&quot;0&quot; height=&quot;1px&quot; width=&quot;1px&quot; /&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Doraki</dc:creator>
    <dc:subject>Fake</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 Doraki</dc:rights>
    <dc:date>2011-05-14T06:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://kommunikationsguerilla.twoday.net/stories/18095633/">
    <title>Sächsische Zeitung berichtet: Volksbefragung: Gefälschter Brief warnt vor Befragern</title>
    <link>http://kommunikationsguerilla.twoday.net/stories/18095633/</link>
    <description>&lt;b&gt;&quot;Volksbefragung: Gefälschter Brief warnt vor Befragern&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Landkreis.* Ein Schreiben mit dem Briefkopf des Statistischen Landesamtes und der Unterschrift eines Staatssekretärs zur heute beginnenden Volksbefragung ist am Montag in Briefkästen im Altkreis&lt;br /&gt;
Löbau-Zittau aufgetaucht. Es ist gefälscht, sagte Edgar Juschkeit,&lt;br /&gt;
Leiter der Erhebungsstelle in Zittau, gestern der SZ. Die Zensusbefragung wird, so wie anvisiert, durchgeführt. Beauftragte&lt;br /&gt;
Befrager weisen sich aus. Juschkeit geht davon aus, dass das Statistische Landesamt Anzeige erstattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Schreiben heißt es: Rechtsradikale Gruppen, religiös fundamentalistische Sekten, Marktforschungsinstitute und kriminelle&lt;br /&gt;
Organisationen haben mehrfach angekündigt, ihre Mitglieder als Befrager beim Zensus 2011 einzuschleusen. Da wir für die Seriosität der Befrager nicht garantieren können, hat sich das Statistische Landesamt Sachsen als verantwortliche Behörde entschlossen, dass in Sachsen zum Zensus 2011 keine Befrager mehr eingesetzt werden. Die unbekannten Verfasser warnen davor, den Befragern Auskunft zu geben. Sie sollen weggeschickt werden. (SZ/tm)&quot;&lt;br /&gt;
Dienstag, 10. Mai 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2759558&quot;&gt;http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2759558&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>contributor</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 contributor</dc:rights>
    <dc:date>2011-05-11T09:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://kommunikationsguerilla.twoday.net/stories/16613505/">
    <title>Artist jailed for frying eggs on Kiev eternal flame</title>
    <link>http://kommunikationsguerilla.twoday.net/stories/16613505/</link>
    <description>National pride can be a prickly subject for most artists  those who tackle it sometimes pay a high price. In Ukraine, a young artist was jailed for a performance that involved frying eggs over an eternal flame honouring fallen soldiers and commemorating the Soviet victory over Nazi Germany.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://observers.france24.com/content/20110418-artist-jailed-frying-eggs-kiev-eternal-flame-ukraine-russia&quot;&gt;http://observers.france24.com/content/20110418-artist-jailed-frying-eggs-kiev-eternal-flame-ukraine-russia&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>keesstad</dc:creator>
    <dc:subject>ConsumeYourMasters</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 keesstad</dc:rights>
    <dc:date>2011-05-10T19:03:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://kommunikationsguerilla.twoday.net/stories/16561702/">
    <title>Berlin: Luxuswohnprojekte verunsichern die Nachbarschaft</title>
    <link>http://kommunikationsguerilla.twoday.net/stories/16561702/</link>
    <description>Eine gefälschte Einladung zu einem Champagner-Empfang im Luxuswohnprojekt Choriner Höfe hat eine Welle der Empörung in Prenzlauer Berg ausgelöst: gutgläubige Anwohner/innen sind über die sozialdarwinistischen Inhalte des Textes schockiert, und die Immobilienfirma distanziert sich scharf von der Fälschung und überlegt rechtliche Schritte einzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Tageszeitungen (Tagesspiegel: Scherzmittel) und auf Webseiten (Prenzlauer Berg Nachrichten: Gefälschte Flyer machen Stimmung gegen die Choriner Höfe) wird die Aktion erstaunlich gelassen aufgegriffen. Von der Form der Kommunikations-Guerilla wird sich nicht wirklich distanziert, statt dessen zitieren beide Artikel genüsslich aus dem gefälschten Schreiben und bestätigen den Fälschern:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Logo und Tonfall sind gut getroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das stimmt. Bedeutsamer scheint mir jedoch, dass auch die Inhalte des Schreibens eine Glaubwürdigkeit auf den ersten Blick ausstrahlen. Die Prenzlauer Berg Nachrichten zitieren einen Anwohner:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flyer ist ziemlich gut gemacht, und auch die übliche PR-Sprache sehr gut getroffen, meint er. Das klang plausibel. Andere Anwohner, mit denen er gesprochen habe, hätten das ähnlich gesehen. Irgendwann rief dann aber die Agentur der Investoren bei mir an und klärte mich über die Fälschung auf  im Nachhinein frage ich mich natürlich, warum ich das nicht gleich bemerkt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Fälschung ist eben nur so gut, wie es ihr gelingt die Vorstellungen und Erwartungen der Adressaten zu bedienen. Das dies im vorliegenden Fall mit einer überzogenen Form der sozialen Arroganz gelungen ist, zeigt wohin die Reise in Prenzlauer Berg geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Psychogramm der Verdrängungsangst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gentrificationkritische Kommunikation-Guerilla als Thema der hyperlokalen Berichterstattung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Tagesspiegel ist in Reaktion auf das Schreiben von über 100 Anrufen bei der Immobilienfirma die Rede. Auch ich habe mittlerweile etwa zwanzig Mails von Anwohner/innen aus der Gegend rund um den Teutoburger Platz erhalten, die mich auf eine in ihren Häusern verteilte Einladung zu einem Frühjahrsempfang mit Champagner und kleinen Überraschungen von der Immobilienfirma Diamona &amp; Harnisch aufmerksam machten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in den Mails hervorgehobenen Passagen des Schreibens lassen sich als Psychogramm der vorhandenen Ängste interpretieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Befürchtung vor Aufwertungseffekten in der Nachbarschaft:    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diamona &amp; Harnisch und die Eigentümerversammlung/Choriner Höfe möchten daran gerne mit Ihnen zusammen aktiv arbeiten und dasAnsehen des Quartiers weiter verbessern. Einige nicht sanierte Häuser in unserer gemeinsamen Nachbarschaft, passen jetzt nicht mehr in das neue, gehobene Erscheinungsbild unserer Straße. Deshalb habenwir uns im Sinne der guten Nachbarschaft bereit erklärt, die unansehnlichen Gebäude zu erwerben undstilgerecht zu sanieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Befürchtung vor Verdrängung    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diamona &amp; Harnisch sorgen auch für die Menschen aus der Nachbarschaft, die den durch die Aufwertung des Quartiers zwangsläufig entstehenden höheren Mietzins nicht mehr tragen können. Durch die langjährigenInvestitionen von Diamona &amp; Harnisch in Nachbarbezirken wie Lichtenberg und Hohenschönhausen können wir adäquate Wohnalternativen anbieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Befürchtung vor der Privatisierung öffentlicher Räume    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
DieFamilien der Käufer haben zum 01. Feb 2011 eine Kinderspielplatz-Initiative gegründet und freuen sich über eine rege Teilnahme aus der neuen Nachbarschaft. Die Zukunftsvision ist ein sicherer und abgeschirmter Spielplatz auf dem Areal des Teutoburger Platzes, exklusiv für die Mitglieder der Initiative. Ziel ist es, die Kontakte unserer Kleinsten untereinander zu stärken und Sicherheit vor unkontrollierten Einflüssen zugewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Befürchtung von sozialer Spaltung    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen zu unserer sozialen Verantwortung. Uns ist es wichtig, dass auch weiterhin sozial schwächer gestellte Menschen, in unserer Nachbarschaft leben können. Daher investieren Ihre neuen Nachbarn in den Choriner Höfen nicht nur in Berlin, sondern auch in Ihr direktes Wohnumfeld. In naher Zukunft entstehen neue qualifizierte Arbeitsplätze für Servicekräfte in den Bereichen Securitiy, Facility Management,Gastronomie, Grünanlagenpflege und Housekeeping. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woher kommt die Angst vor den Luxuswohnungen?&lt;br /&gt;
Proteste gegen Luxuswohnprojekte in Prenzlauer Berg (via leute-am-teute.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Proteste gegen Luxuswohnprojekte in Prenzlauer Berg (Bild: www.leute-am-teute.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochpreisige und exklusive Eigentumswohnungsanlagen wie der Marthashof, die Prenzlauer Gärten oder auch die Choriner Höfe stehen beispielhaft für die aktuelle Stufe der Aufwertung in den sanierten Altbauvierteln von Prenzlauer Berg und Mitte. In internationalen Studien werden Situationen einer Aufwertung bereits gentrifizierter Viertel als Super-Gentrification bezeichnet. In vielen Quartieren von Prenzlauer Berg und Mitte übersteigen die Zahlen der neugebauten Wohnungen inzwischen die Zahl der Modernisierungsarbeiten. Das Modernisierungspotential ist weitgehend ausgeschöpft und immobilienwirtschaftliche Investitionen richteten sich in den  vergangenen Jahren zunehmend auf das Neubausegment. Fast alle neue entstehenden Wohnungen sind Eigentumswohnungen  vielen im Luxuswohnbereich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie andere Phasen der Gentrification auch, lösen solche Neubaumaßnahmen Verunsicherung unter den Bestandsbewohner/innen aus, die einerseits steigende Kosten durch die erweiterte Aufwertung ihrer Quartiere befürchten und andererseits um die nachbarschaftliche Balance ihrer Lebensstile bangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eben diese Ängste werden in den unter falscher Flagge verteilten Einladungen angesprochen  das Problem ist dabei weniger der Akt der Fälschung als vielmehr seine offensichtliche Realitätsnähe.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://networkedblogs.com/gzNRE&quot;&gt;http://networkedblogs.com/gzNRE&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>keesstad</dc:creator>
    <dc:subject>Fake</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2011 keesstad</dc:rights>
    <dc:date>2011-04-13T07:53:00Z</dc:date>
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   <title>find</title>
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